12

    • Fr 02.12.
    • 19.00 Uhr
      Alain Delon in: Rocco und seine Brüder

      Museumskino

       

      Alain Delon in: Rocco und seine Brüder

      Italien, Frankreich 1960, 177 Min
      R: Luchino Visconti
      D: Alain Delon, Renato Salvatori, Annie Girardot

      Der Film „Rocco und seine Brüder“ bildet den zweiten Teil einer Trilogie, mit der Luchino Visconti eine groß angelegte Beschreibung des italienischen Südens im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne vornahm. Zu der Trilogie gehören außerdem „Die Erde bebt“ (1948) und „Der Leopard“ (1963) – zwei Filme, die unterschiedlicher nicht sein können und die zwischen grandioser Inszenierung und nüchternem Neorealismus gehalten sind.
      Visconti inszenierte die Geschichte der Familie Parondi ohne Rücksicht auf Moral und Pietät. Es sind schonungslose Bilder, die in neorealistischer Manier nichts zu beschönigen oder zu verschleiern suchen, sondern vielmehr auf der Suche nach einem unmittelbaren Abbild der Wirklichkeit sind. „Rocco und seine Brüder“ ist ein existentieller Film. Ein Großteil der Handlung spielt im Boxermilieu. Der Boxkampf wird hier zur Metapher. Er ist das Sinnbild einer Welt, in welcher der Sieg des einen nur um den Preis des Untergangs zu haben ist.
      Die Stärke des Films besteht nicht nur in der schonungslosen Drastik, mit der hier erzählt wird. Visconti hat auch einen überzeugenden Darsteller gefunden, der den Film trägt und ihm zugleich seine melancholische Stimmung verleiht. Alain Delon gelang mit „Rocco und seine Brüder“ der internationale Durchbruch. Der Film ging zu Recht als ein Meisterwerk des späten Neorealismus in die Filmgeschichte ein.

    • Sa 03.12.
    • 19.00 Uhr
      Alain Delon in: Rocco und seine Brüder

      Museumskino

       

      Alain Delon in: Rocco und seine Brüder

      Italien, Frankreich 1960, 177 Min
      R: Luchino Visconti
      D: Alain Delon, Renato Salvatori, Annie Girardot

      Der Film „Rocco und seine Brüder“ bildet den zweiten Teil einer Trilogie, mit der Luchino Visconti eine groß angelegte Beschreibung des italienischen Südens im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne vornahm. Zu der Trilogie gehören außerdem „Die Erde bebt“ (1948) und „Der Leopard“ (1963) – zwei Filme, die unterschiedlicher nicht sein können und die zwischen grandioser Inszenierung und nüchternem Neorealismus gehalten sind.
      Visconti inszenierte die Geschichte der Familie Parondi ohne Rücksicht auf Moral und Pietät. Es sind schonungslose Bilder, die in neorealistischer Manier nichts zu beschönigen oder zu verschleiern suchen, sondern vielmehr auf der Suche nach einem unmittelbaren Abbild der Wirklichkeit sind. „Rocco und seine Brüder“ ist ein existentieller Film. Ein Großteil der Handlung spielt im Boxermilieu. Der Boxkampf wird hier zur Metapher. Er ist das Sinnbild einer Welt, in welcher der Sieg des einen nur um den Preis des Untergangs zu haben ist.
      Die Stärke des Films besteht nicht nur in der schonungslosen Drastik, mit der hier erzählt wird. Visconti hat auch einen überzeugenden Darsteller gefunden, der den Film trägt und ihm zugleich seine melancholische Stimmung verleiht. Alain Delon gelang mit „Rocco und seine Brüder“ der internationale Durchbruch. Der Film ging zu Recht als ein Meisterwerk des späten Neorealismus in die Filmgeschichte ein.

    • So 04.12.
    • 14.00 Uhr
      Entdeckertour

      Familienführung

       

      Entdeckertour

      Ein erlebnisreicher Rundgang durch die Ausstellungen des Museums für die ganze Familie

    • So 11.12.
    • 14.00 Uhr
      Entdeckertour

      Familienführung

       

      Entdeckertour

      Ein erlebnisreicher Rundgang durch die Ausstellungen des Museums für die ganze Familie

    • Fr 16.12.
    • 20.00 Uhr
      Marlon Brando in: Endstation Sehnsucht

      Museumskino

       

      Marlon Brando in: Endstation Sehnsucht

      USA 1951, 120 Min
      R: Elia Kazan
      D: Marlon Brandp, Vivien Leigh, Karl Malden

      Der Hollywood-Schönling, der lächelnd und scherzend über rote Teppiche tänzelt, ist Marlon Brando nicht. Er war immer Rebell, manchmal sogar ein Rüpel, dem gesellschaftliche Spielregeln egal waren. Erlebt man ihn in seinen Filmen, so kann man sich seinem Charisma nicht entziehen. Gleichgültig, ob er liebenswürdige Figuren spielt, arrogante Machos oder fiese Typen. Fast jeder kennt ihn aus dem Film „Der Pate“, in dem er mit piepsiger Stimme den Verbrecher-Boss, der kalt morden lässt und gleichzeitig ein liebevoller Familienmensch ist, so vielschichtig darstellt, dass man ihn in dieser Rolle nicht vergessen kann.
      Sympathisch ist er auch als Stanley Kowalski in „Endstation Sehnsucht“ nicht. Ein einfacher Arbeiter, der seine stille Ehefrau dominiert und unter deren kultivierter Schwester leidet. Brando ist in dieser Rolle unglaublich authentisch und trägt mit seinem faszinierenden Spiel zur Weltgeltung des Films bei, ein Charakterdarsteller schon in dieser Frühphase seiner Filmlaufbahn auf dem Weg zu einer Film-Legende. In „Endstation Sehnsucht“ wendet er die bei Stella Adler erlernte Schauspieltechnik des Method Acting an, wie nach ihm dann andere Schauspielergrößen wie Richard Burton, Robert de Niro oder James Dean.
      Brando war siebenmal als Bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert, er gewann ihn zweimal. Es passt zu ihm, dass er die große Auszeichnung für den Paten ablehnt, um gegen den schäbigen Umgang mit den Indianern zu protestieren.
      In „Endstation Sehnsucht“ adaptiert Regisseur Elia Kazan das gleichnamige Theaterstück von Tennessee Williams, das er schon am Broadway inszeniert hat, für den Film. Neben Marlon Brando agieren so großartige Künstler wie Vivien Leigh, Kim Hunter und Karl Malden in einem düsteren Drama, das dank großer Schauspielkunst zu einem Meilenstein der Filmgeschichte wurde.

    • Sa 17.12.
    • 20.00 Uhr
      Marlon Brando in: Endstation Sehnsucht

      Museumskino

       

      Marlon Brando in: Endstation Sehnsucht

      USA 1951, 120 Min
      R: Elia Kazan
      D: Marlon Brandp, Vivien Leigh, Karl Malden

      Der Hollywood-Schönling, der lächelnd und scherzend über rote Teppiche tänzelt, ist Marlon Brando nicht. Er war immer Rebell, manchmal sogar ein Rüpel, dem gesellschaftliche Spielregeln egal waren. Erlebt man ihn in seinen Filmen, so kann man sich seinem Charisma nicht entziehen. Gleichgültig, ob er liebenswürdige Figuren spielt, arrogante Machos oder fiese Typen. Fast jeder kennt ihn aus dem Film „Der Pate“, in dem er mit piepsiger Stimme den Verbrecher-Boss, der kalt morden lässt und gleichzeitig ein liebevoller Familienmensch ist, so vielschichtig darstellt, dass man ihn in dieser Rolle nicht vergessen kann.
      Sympathisch ist er auch als Stanley Kowalski in „Endstation Sehnsucht“ nicht. Ein einfacher Arbeiter, der seine stille Ehefrau dominiert und unter deren kultivierter Schwester leidet. Brando ist in dieser Rolle unglaublich authentisch und trägt mit seinem faszinierenden Spiel zur Weltgeltung des Films bei, ein Charakterdarsteller schon in dieser Frühphase seiner Filmlaufbahn auf dem Weg zu einer Film-Legende. In „Endstation Sehnsucht“ wendet er die bei Stella Adler erlernte Schauspieltechnik des Method Acting an, wie nach ihm dann andere Schauspielergrößen wie Richard Burton, Robert de Niro oder James Dean.
      Brando war siebenmal als Bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert, er gewann ihn zweimal. Es passt zu ihm, dass er die große Auszeichnung für den Paten ablehnt, um gegen den schäbigen Umgang mit den Indianern zu protestieren.
      In „Endstation Sehnsucht“ adaptiert Regisseur Elia Kazan das gleichnamige Theaterstück von Tennessee Williams, das er schon am Broadway inszeniert hat, für den Film. Neben Marlon Brando agieren so großartige Künstler wie Vivien Leigh, Kim Hunter und Karl Malden in einem düsteren Drama, das dank großer Schauspielkunst zu einem Meilenstein der Filmgeschichte wurde.

    • So 18.12.
    • 14.00 Uhr
      Feuershow

      Familienprogramm

       

      Feuershow

      Es gibt »heiße« und spannende Experimente rund ums Feuer.

      Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

      Anmeldung erwünscht
      T +49 (0) 3 51 4 88 72 72
      service@tsd.de