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Museumskino „ERNEMANN VII B“

Im Museumskino rattert`s noch im Vorführraum und ohne Filmvorführer geht gar nichts. Originale ERNEMANN VII B-Kinoprojektoren aus eigenem Sammlungsbestand werden regelmäßig zum Laufen gebracht und entführen in vergangene Filmwelten. Hier wird 35- und 16mm-Filmtechnik erlebbar.

Eine Besonderheit sind die Stummfilmabende mit Klavierbegleitung. Filmreihen, Specials, Filmnächte und Gespräche mit Filmschaffenden machen das kleine nostalgisch anmutende Kino auch zu einem Treffpunkt für Cineasten.

2018 hat das Museumskino ERNEMANN VII B einen der drei Programmpreise der DEFA-Stiftung erhalten.

Kartenreservierung:

T +49 (0)3 51 488 72 72

Eintrittspreise:

6  Euro / 5 Euro (erm.)
2 Euro Aufschlag bei Stummfilmen mit Livemusik

ERNEMANN VII B 2021

Konrad Wolf: Deutsche Themen

Konrad Wolf drehte zwischen 1955 und 1979 insgesamt 14 Spielfilme. Er war einer der künstlerisch innovativsten Regisseure der DDR. Seine Filme loten die Spielräume für Freiheit und Verantwortung des Individuums in den Gewaltverhältnissen der deutschen Geschichte zwischen der untergehenden Weimarer Republik und der DDR der 1970er Jahre aus. Filme wie „Sterne“ – der erste deutsche Spielfilm über den Holocaust (1957) – und „Solo Sunny“ (1978/79) werden internationale Erfolge. Zugleich beeinflusste Wolf u.a. als Präsident der Akademie der Künste über Jahrzehnte die Kulturpolitik der DDR.

Das Museumskino der Technischen Sammlungen nimmt die gemeinsam von der ehemaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer und dem Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel geschriebene neue Biografie „Konrad Wolf – Chronist im Jahrhundert der Extreme“ zum Anlass für eine Retrospektive.

Ernemann VII B: Konrad Wolf