• Gebärdensprache
  • Leichte Sprache
  • Schriftgröße ändern
  • Farbe ändern

Fotografie-Workshops für Schulgruppen

Camera obscura oder Wie die Fotografie begann

 

Die Grundlagen für die Erfindung der Fotografie im 19. Jahrhundert reichen weit in die Geschichte der Wissenschaften zurück. So führte das Wissen über die Wirkung von Linsen schon im 16. Jahrhundert zum Bau von zimmergroßen begehbaren Camerae obscurae – mit dem besonderen Erlebnis, in einer solchen Camera zu stehen, beginnt für die Teilnehmenden dieser Workshop. Die physikalischen Gesetze der Lichtausbreitung lassen sich in der „Dunklen Kammer“ anschaulich beobachten und leiten über zur Ausstellung „Welt im Kasten“. Hier steht der Beginn der Fotografie im Zentrum des Interesses. An ausgewählten Exponaten erfahren die Teilnehmenden Gesetzmäßigkeiten sowie die historische Entwicklung der Bildspeicherung.  

Im zweiten Teil des Programms lernen die Teilnehmenden die Arbeit in einem analogen Fotolabor ganz praktisch kennen. Ein selbst aufgenommenes Foto wird bei Rotlicht entwickelt und kann auch gleich mitgenommen werden.


Max. 28 Personen, geteilt in zwei Gruppen (im Wechsel mit Theorie in der Ausstellung „Welt im Kasten“)
Dauer: 1,5 bis 2h

Für den Praxis-Teil im Fotolabor stehen zwei Optionen zur Verfügung:
Fotografieren mit einer Lochkamera aus Pappe (empfohlen für die Klassen 1 bis 4)
Fotografieren mit einer einfachen Kleinbildkamera auf Fotopapier (empfohlen ab Klasse 5)

Selfie ohne Handy?

 

Mit einer fünfzig Jahre alten Kamera ein Selfie machen und das Foto auch noch gleich im Fotolabor entwickeln? Kein Problem! Mit dieser sehr zeitgemäßen Aufgabe lernen die Schülerinnen und Schüler die analoge Fotografie mit ihren schönen und schwierigen Seiten schnell kennen. Das fertige Selbstportrait kann am Ende der Stunde natürlich mitgenommen werden.

Im theoretischen Teil dieses Angebots steht ein Besuch der Ausstellung „Welt im Kasten“ auf dem Programm. Welche Wechselwirkung besteht zwischen fotografischer Technik und der Ästhetik der Bilder? Neben Fragen dieser Art werden optische, chemische und technische Grundlagen der analogen wie der digitalen Fotografie behandelt.


Max. 28 Personen, geteilt in zwei Gruppen (im Wechsel mit Theorie in Ausstellung „Welt im Kasten“)
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden
Empfohlen für die  Klassen 7 bis 9

Schattenspiel mit Fotogrammen

 

Fotogramme sind Bilder, die ohne Kamera in unserem Fotolabor entstehen. Mit verschiedenen Materialien können die Teilnehmenden vielfältige Bildkompositionen auf Fotopapier gestalten, die im Anschluss in Foto-Chemie entwickelt werden. Ob Schattenspiele, Überlagerungen oder interessante Muster – hier geht es nicht um das Abbild des realen Objektes, sondern um den kreativen Einsatz von Schatten und um die Faszination der Bildentstehung in der Dunkelkammer.


Max. 28 Personen, geteilt in zwei Gruppen (im Wechsel mit Theorie in Ausstellung „Welt im Kasten“)
Dauer: 1,5 bis 2h
Empfohlen für die Klassen 1 bis 5

Einfach blau machen mit Cyanotypie

 

Bei Cyanotypie handelt es sich um ein fotografisches Edeldruckverfahren, bei dem mit ungiftiger Foto-Chemie und bei Sonnenlicht eigene Kunstwerke in den für diese Technik typischen cyan-blauen Farbtönen entstehen. Nach einer Einführung zu den Grundlagen von Optik und Fotografie in der begehbaren Camera obscura sowie der Vorstellung dieser historischen Fototechnik können die Teilnehmenden mit ausgewählten Materialien experimentieren und ihre Blaudrucke entwickeln.

Max. 28 Personen
Dauer: 2 bis 2,5 Stunden
Cyanotypie funktioniert nur mit Sonnenlicht. Bei schlechtem Wetter machen wir Fotogramme.
Empfohlen für die Klassen 1 bis 5

Alle Angebote sind auf Anfrage auch für andere Zielgruppen buchbar.

Kosten und Anmeldung

Informationen und Anmeldung beim Besucherservice (Mo – Fr  8.30 – 17.00 Uhr ):

T  +49 (0) 3 51 4 88 72 72

Am Wochenende können Sie Ihre Anfragen gerne per Mail an uns richten:
service@museen-dresden.de

Kosten: 3 Euro pro Person. Ab 10 Kindern haben zwei Begleitpersonen freien Eintritt.