Winzige Riesen - 50 Jahre Mikroelektronik in Dresden
1. Februar bis 7. Oktober 2012

Werner Hartmann (r.) schreitet voran, 1968 bei der Erkundung des Baugeländes für die neue Versuchsserienfertigung,
Foto: Arbeitsstelle für Molekularelektronik Dresden, 1968
Winzige Riesen – 50 Jahre Mikroelektronik in Dresden
Dresden ist heute der bedeutendste Mikroelektronikstandort in Europa. 1961 gründete Prof. Werner Hartmann die Arbeitsstelle für Molekularelektronik und markierte mit seinem Forschungsinstitut den Beginn der Mikroelektronik in Dresden und der DDR. Aus diesen Anfängen ist über politische und wirtschaftliche Brüche hinweg mit „Silicon Saxony“ ein Hochtechnologie-Cluster gewachsen, das mittlerweile etwa 300 Unternehmen zählt.Aus Anlass des 100. Geburtstags von Hartmann verfolgt die Ausstellung diesen langen Weg und gibt Einblick in Entstehung und Verwendung von Mikroelektronik. Neben frühen Prototypen und historischer Technologie der Mikroelektronik stehen auch deren Anwendungen im Fokus: Mikrochips mit sinnlich nicht mehr wahrnehmbaren Strukturen haben besonders in der Informations- und Kommunikationstechnik unsere Lebenswelt komplett verändert, den Alltag beschleunigt und mobiler gemacht.
Beitrag in dresdeneins
02.05.2012, 19.00 Uhr
Beherzt begonnen
Anlässlich des 100. Geburtstages von Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Hartmann (1912-1988) spricht Hans W. Becker über Leben und Werk des Begründers der Mikroelektronik im Osten Deutschlands.
Tobias Hörig spielt Improvisationen am Klavier
Eintritt frei!