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Technische Sammlungen Dresden
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Maren Dose
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Die aktuellen Pressemitteilungen und das dazu gehörige Bildmaterial senden wir Ihnen auf Anfrage gerne per E-Mail so schnell als möglich zu.

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Pressemitteilungen

  • 14.09.2017

    TRUST. Niklas Goldbach. Fotografie und Video

    Dresdner Stipendium für Fotografie


    Pressemitteilung
    Dresden, 14. September 2017

     

    Niklas Goldbach
    TRUST
    Dresdner Stipendium für Fotografie

    Das Dresdner Stipendium für Fotografie und die Ausstellung sind ein Kooperationsprojekt der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
    und der Technischen Sammlungen Dresden. Es wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Während des dreimonatigen Arbeitsaufenthaltes in Dresden erhält der/die FotografIn neben einem monatlichen Stipendium eine freie Unterkunft sowie einen Zuschuss für Materialkosten. Ziel ist es, nach Projektabschluss die entstandenen Arbeiten in den Technischen Sammlungen Dresden auszustellen.

    Unter über 70 Bewerbern aus ganz Europa wählte eine Jury den Berliner Niklas Goldbach aus. Der Künstler lebte und arbeitete 2016 für drei Monate an der Elbe.
    „Die Arbeitswelten, denen Niklas Goldbach in seiner Dresdner Zeit fotografisch nachgespürt hat, lassen uns teilhaben an spezifischen Werken und Prozessen, die uns verborgen bleiben, aber Bestandteil einer globalisierten Welt sind,“ so Heiko Lachmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung. „Insofern stehen sie paradigmatisch für Widersprüche, die entstehen, wenn Menschen an konkreten Orten tätig sind, ihre Arbeit aber als reproduzierbar und ortsunabhängig erleben. Ich freue mich über Niklas Goldbachs detaillierten Blick auf teils verschlossene Räume in Dresden, die uns gar nicht so fremd sind. Also stehe ich etwas distanziert und gleichzeitig wieder erkennend vor seinen Arbeiten.“

    Die aktuelle Ausstellung des Dresdner Fotografiestipendiaten trägt den Titel TRUST. Das englische Wort „TRUST“ kann für eine soziale Einstellung, ein Verhalten stehen - das Vertrauen, wie auch für große Produktions- und Verwertungszusammenhänge, für den „TRUST“. Allgemein untersucht Niklas Goldbach in seinen Fotografie- und Videoarbeiten die Spannung zwischen Architektur und Natur, Gesellschaft und Individuum, freier Bewegung und kontrolliertem Stillstand. Das Spektrum seiner stilistischen Mittel reicht von der dokumentarischen Bestandsaufnahme bis zur Fiktionalisierung durch die Postproduktion beim Film. Die neuerstellten fotografischen und filmischen Arbeiten sind Bestandteil umfangreicher Werkkomplexe und werden als solche in der Ausstellung präsentiert.

    Im Rahmen seines Fotografiestipendiums befasste sich Goldbach vor allem mit den Orten und Arbeitswelten der Mikro- und Nanoelektronik-Industrie in und um Dresden.

    Die Bilder der Serie ISO 5 wurden in den hermetisch geschlossenen Produktionsräumen der Firma Globalfoundries im „Silicon Saxony“ aufgenommen. Der Titel bezieht sich auf die Reinraumklasse der Fertigungsräume für Mikrosysteme, in denen prozessbedingt im gelben Lithografie-Licht gearbeitet wird.

    Das Video The Foundry ist der dritte Teil von Niklas Goldbachs offener Video-Serie Form and Control. Das blockförmige Gebäude der Chip-Fabrik wurde mit der Kamera umrundet. In die ruhigen Standaufnahmen werden in schneller Folge einzelne Wörter eingeblendet, die sich zu Äußerungen eines fiktiven Wesens, eines vernunftbegabten Computers, zusammenfügen lassen. Als weitere Filme dieser Serie werden die Videos Live at Revel und Boulevard de L’Europe gezeigt.

    Die Arbeit an der Serie Permanent Daylight begann 2013 und ist prinzipiell unabgeschlossen. Die Aufnahmen entstanden an sehr unterschiedlichen geografischen Punkten der Erde, so auch in Dresden. Alle diese Orte sind geprägt durch den Prozess der Veränderung durch den Menschen, durch die technische Zivilisation, die tatsächlich ein „Weltreich“ umfasst. In diesem geht, aufgrund seiner Dimension „niemals die Sonne unter“, wie in den Großimperien vergangener Zeiten.

    TRUST erweist sich als Ansatzpunkt provozierender Fragen: Es geht um das Sehen und Sichtbarmachen und dessen Infragestellung, um die menschliche Wahrnehmung im Kontext komplexer kultureller und politischer Zusammenhänge.

    Eröffnung: Donnerstag, 14. September 2017, 19 Uhr
    Ausstellungsdauer: 15. September – 26. November 2017
    Ort: Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden

    Kontakt: Dr. Andreas Krase, Kustos für Fotografie, 0351/4887208, andreas.krase@museen-dresden.de
    Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden

    Bildunterschrift: Niklas Goldbach, ISO 5, DSC00381 (2017)

     

     

    TRUST. Niklas Goldbach. Fotografie und Video
  • 17.06.2017

    MOMENTE. 60 Jahre dresdner fotoaktiv 57 e. V.

    17. Juni bis 20. August 2017

    Presseinformation
    MOMENTE. 60 jahre dresdner fotoaktiv 57 e. V.
    17. Juni bis 20. August 2017

    Eröffnung: 16. Juni 2017, 19 Uhr
    Pressegespräch: 15. Juni 2017, 11 Uhr

     

    Aus Anlass des sechzigjährigen Bestehens präsentiert das Dresdner Fotoaktiv in den Technischen Sammlungen Dresden aktuelle fotografische Arbeiten und gewährt zugleich einen Einblick in die Geschichte der Vereinigung.

    Das 1957 gegründete Dresdner Fotoaktiv definierte sich von Beginn an als Gemeinschaft künstlerisch ambitionierter Fotoamateure. Mit ihren öffentlichen Ausstellungen beziehen die Mitglieder regelmäßig Position zur Gegenwartsfotografie. Über lange Jahre hinweg waren das Rathaus der Stadt und der Dresdner Kulturpalast Veranstaltungsorte für die stets thematisch ausgerichteten Bilderschauen.

    Im historischen Teil der Ausstellung werden Plakate, Portfolios und Originalfotografien von den 1960er bis zu den 1990er Jahren präsentiert. Sie zeugen von der Ästhetik und von Themen vergangener Jahre, so etwa von dem, was unter erweiterter fotografischer Gestaltung, unter Fotografik, verstanden wurde. Durch Anwendung spezieller Verfahren im Fotolabor, partielle Kolorierung und Montage, wurden Originale hergestellt, die sich auch durch ihre besondere Materialität von zeitgenössischen Fotografien abheben.

    Die heutige Praxis der 14 aktiven Mitglieder ist digital: Die bildlichen MOMENTE entstanden eigens für die Präsentation zum Jubiläum. Sie zeigen unterschied-liche Perspektiven und damit Aspekte der jeweiligen individuellen Handschrift.

    Verbindendes Element ist - neben der besonderen Verbundenheit mit dem Ort Dresden - das Interesse am fotografischen Sehen.

    Renate Beutel, Herbert Boswank, Stefan Dehmel, Friedrich Kallusch, Dr. Erhard Löffel, Hainer Michael, Bernd Müller, Rudolf Peperkorn, Manfred Reitz, Lutz Rößiger, Regina Schneider, Christian Schreiterer, Bringfried Seifert, Rolf Uhlig


    Veranstaltungen / Führungen So 16.7. 14 Uhr
    Kuratorenführung
    MOMENTE. 60 Jahre dresdner fotoaktiv e. V.
    Mitglieder des Dresdner Fotoaktivs 57 führen durch die Ausstellung
    Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt

    So 20.8. 14 Uhr
    Finissage: Führung und Gespräche
    MOMENTE. 60 Jahre dresdner fotoaktiv e. V.
    Mit Dr. Andreas Krase (Kustos für Fotografie und Kinematografie) und Mitglieder des Dresdner
    Fotoaktivs 57
    Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt

    Anschrift Technische Sammlungen Dresden,
    Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden

    Öffnungszeiten Di−Fr                      9 − 17 Uhr
    Sa/So/Feiertage 10 − 18 Uhr

    Information Roland Schwarz
    Direktor der Technischen Sammlungen Dresden
    Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
    Telefon: 0351/488-7201, Fax: -7203
    E-Mail: roland.schwarz@museen-dresden.de
    Internet: www.tsd.de

    Richard Stratenschulte
    Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Museen der Stadt Dresden
    Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden
    Telefon: 0351/488-7360, Fax: -7303
    E-Mail: richard.stratenschulte@museen-dresden.de
    Internet: www.museen-dresden.de

    MOMENTE. 60 Jahre dresdner fotoaktiv 57 e. V.
  • 17.06.2017

    MOMENTE. 60 Jahre dresdner fotoaktiv 57 e. V.

    17. Juni bis 20. August 2017

    Presseinformation
    MOMENTE. 60 jahre dresdner fotoaktiv 57 e. V.
    17. Juni bis 20. August 2017

    Eröffnung: 16. Juni 2017, 19 Uhr
    Pressegespräch: 15. Juni 2017, 11 Uhr

     

    Aus Anlass des sechzigjährigen Bestehens präsentiert das Dresdner Fotoaktiv in den Technischen Sammlungen Dresden aktuelle fotografische Arbeiten und gewährt zugleich einen Einblick in die Geschichte der Vereinigung.

    Das 1957 gegründete Dresdner Fotoaktiv definierte sich von Beginn an als Gemeinschaft künstlerisch ambitionierter Fotoamateure. Mit ihren öffentlichen Ausstellungen beziehen die Mitglieder regelmäßig Position zur Gegenwartsfotografie. Über lange Jahre hinweg waren das Rathaus der Stadt und der Dresdner Kulturpalast Veranstaltungsorte für die stets thematisch ausgerichteten Bilderschauen.

    Im historischen Teil der Ausstellung werden Plakate, Portfolios und Originalfotografien von den 1960er bis zu den 1990er Jahren präsentiert. Sie zeugen von der Ästhetik und von Themen vergangener Jahre, so etwa von dem, was unter erweiterter fotografischer Gestaltung, unter Fotografik, verstanden wurde. Durch Anwendung spezieller Verfahren im Fotolabor, partielle Kolorierung und Montage, wurden Originale hergestellt, die sich auch durch ihre besondere Materialität von zeitgenössischen Fotografien abheben.

    Die heutige Praxis der 14 aktiven Mitglieder ist digital: Die bildlichen MOMENTE entstanden eigens für die Präsentation zum Jubiläum. Sie zeigen unterschied-liche Perspektiven und damit Aspekte der jeweiligen individuellen Handschrift.

    Verbindendes Element ist - neben der besonderen Verbundenheit mit dem Ort Dresden - das Interesse am fotografischen Sehen.

    Renate Beutel, Herbert Boswank, Stefan Dehmel, Friedrich Kallusch, Dr. Erhard Löffel, Hainer Michael, Bernd Müller, Rudolf Peperkorn, Manfred Reitz, Lutz Rößiger, Regina Schneider, Christian Schreiterer, Bringfried Seifert, Rolf Uhlig


    Veranstaltungen / Führungen So 16.7. 14 Uhr
    Kuratorenführung
    MOMENTE. 60 Jahre dresdner fotoaktiv e. V.
    Mitglieder des Dresdner Fotoaktivs 57 führen durch die Ausstellung
    Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt

    So 20.8. 14 Uhr
    Finissage: Führung und Gespräche
    MOMENTE. 60 Jahre dresdner fotoaktiv e. V.
    Mit Dr. Andreas Krase (Kustos für Fotografie und Kinematografie) und Mitglieder des Dresdner
    Fotoaktivs 57
    Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt

    Anschrift Technische Sammlungen Dresden,
    Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden

    Öffnungszeiten Di−Fr                      9 − 17 Uhr
    Sa/So/Feiertage 10 − 18 Uhr

    Information Roland Schwarz
    Direktor der Technischen Sammlungen Dresden
    Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
    Telefon: 0351/488-7201, Fax: -7203
    E-Mail: roland.schwarz@museen-dresden.de
    Internet: www.tsd.de

    Richard Stratenschulte
    Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Museen der Stadt Dresden
    Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden
    Telefon: 0351/488-7360, Fax: -7303
    E-Mail: richard.stratenschulte@museen-dresden.de
    Internet: www.museen-dresden.de

    MOMENTE. 60 Jahre dresdner fotoaktiv 57 e. V.
  • 07.03.2017

    Emanuel Goldberg. Architekt des Wissens

    11. März bis 24. September 2017

    Die Technischen Sammlungen Dresden eröffneten am 10. März 2017 eine Sonderausstellung über den Wissenschaftler, Erfinder und Manager, Pionier der Bildtechnik und Visionär des digitalen Informationsmanagements Emanuel Goldberg (1881-1970). Der in Moskau aufgewachsene Chemiker über¬nahm zu Beginn des letzten Jahrhunderts eine der ersten Hochschulprofessuren auf dem Gebiet der Fotografie in Leipzig, ehe er in den Vorstand der damals größten Kamerafabriken Europas nach Dresden wechselte. Mit Gewalt wurde Goldberg 1933 aus dem nationalsozialistischen Deutschland vertrieben. In Tel Aviv gründete er ein eigenes Unternehmen, das sich später zu einem tragenden Pfeiler der israelischen HighTech-Industrie entwickelte.

    Die von Goldberg  entworfene „Statistische Maschine“ gilt als Vorläufer des digitalen Wissensmanagements. Goldbergs Vision von der „Bibliothek in der Westentasche“ inspiriert bis heute eine Politik des freien, ubiquitären Zugangs zum Wissen der Menschheit. Mit der Konstruktion der Filmkamera „Kinamo“ schuf er die Ästhetik des Neuen Sehens im Dokumentarfilm der 1920er Jahre. Er arbeitete an fotografischen Reproduktions- und Kopierverfahren, an der Verbesserung der Luftbildfotografie und der Mikrofilmtechnik, förderte die Entwicklung des Tonfilms und des Fernsehens.

    Auch in Dresden war Emanuel Goldberg, der zu den herausragenden Wissenschaftler- und Managerpersönlichkeiten der Stadt zählt, lange Zeit nur wenigen Spezialisten ein Begriff. Vor kurzem hat die in Israel lebende Familie Goldbergs seinen Nachlass den Technischen Sammlungen Dresden übergeben. Die über Jahrzehnte aufbewahrten Fotografien und Instrumente, Schriftstücke und Zeichnungen und die Reste von Goldbergs privater Experimentier¬werkstatt sind der Ausgangspunkt der Ausstellung, einer Spurensuche in die Vorgeschichte der Informationsgesellschaft.
    Fotografen und Filmemacher, Künstler und Ingenieure, Szenografen sowie Studierende aus Berlin und Leipzig zeigen in der Ausstellung die Ergebnisse ihrer künstlerischen und experimentellen Auseinandersetzung mit den Ideen und dem Leben Emanuel Goldbergs. Neben den Originalen aus Goldbergs Nachlass sind Foto- und Filminstallationen, Nachbauten seiner Wahrnehmungsversuche und Modelle seiner Wissensmaschine zu sehen und teilweise auch auszuprobieren.

    Zur Eröffnung der Ausstellung waren die fünf Enkelkinder Goldbergs mit ihren in Israel und den USA lebenden Familien nach Dresden gekommen. Bürgermeister Lames bedankt sich ausdrücklich bei der Familie: „Die Landeshauptstadt Dresden ist der Familie von Emanuel Goldberg überaus dankbar, dass sie mit der Schenkung des umfangreichen Nachlasses entschieden dazu beigetragen hat, einen herausragenden Dresdner Forscher und Unternehmensgründer wieder ins historische Bewusstsein zu bringen. Seine auf ganz unterschiedlichen Gebieten geleisteten Arbeiten sind beispielhaft für wissenschaftliche und ingenieurtechnische Leistungen in ganz Deutschland.“

    Der Kulturattaché bei der Botschaft des Staates Israel in Berlin, Tsach Saar, übermittelt den Dank der Botschaft: „Der Dank der Botschaft des Staates Israel gilt den Nachkommen von Emanuel Goldberg, die trotz der historischen Erfahrungen entschieden haben, den Nachlass in die Hände dieses Museums zu übergeben. Mit diesem kulturellen Brückenbau kann dank des Engagements der Technischen Sammlungen Dresden hier an alter Wirkungsstätte die Spurensuche nach Emanuel Goldberg erneut beginnen. Wissenschaftler und Ausstellungsbesucher zugleich erhalten einen Einblick in Emanuel Goldbergs visionäre fotooptische Forschungen, deren  Ergebnisse uns bis heute begleiten.“

    Roland Schwarz, Direktor der Technischen Sammlungen, betont die Bedeutung Goldbergs für die Dresdner Kamera- und Forschungsgeschichte: „Mit der Ausstellung zu Emanuel Goldberg wird ein bedeutendes, bisher ungeschriebenes Kapitel der Dresdner Kamera- und Forschungsgeschichte wieder ins Bewusstsein gerufen. Die Technischen Sammlungen sind sehr glücklich, durch die großzügige Schenkung der Familie die eindrucksvolle Lebensgeschichte Goldbergs nachzeichnen zu können. Der Familie und allen weiteren an der Ausstellung Beteiligten sei herzlich gedankt.“

    Die Ausstellung wäre nicht möglich gewesen ohne die finanzielle Förderung durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Schon seit vielen Jahren sind die Stiftung und die Sparkasse zu vertrauensvollen Partnern geworden, die durch ihr finanzielles und ideelles Engagement die Museumsarbeit entschieden bereichern. Heiko Lachmann, Vorstandsmitglied der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, weist auf die Besonderheit des Projektes hin: "Emanuel Goldbergs ideelles wie materielles Erbe erweitert das Verständnis der vielfältigen und auch wechselreichen Kulturgeschichte unserer Stadt und in ganz Sachsen. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Ostsächsische Sparkasse Dresden sind Förderer und Partner der Ausstellung, weil wir uns sicher sind, dass die Person Emanuel Goldberg und diese Ausstellung den Blick dafür schärfen, dass die Verbindungen zwischen Kultur und Technik, Tradition und Innovation eine genauere Analyse wert sind. So brechen wir gemeinsam eingefahrene Denkmuster auf – das ist unsere Einladung an Besucher und Mitwirkende.“

    Weitere Förderer der Ausstellung sind
    die Zeiss-Grupe, die Federmann-Gruppe mit den Tochterunternehmen Freiberger Compound Materials und Telefunken Racoms, die Eigenart Leuchten und Beleuchtung Christoph Kappeler GmbH und die Brühl & Sippold GmbH.

    Bis zum 24. September 2017 zeigt die Ausstellung „Emanuel Goldberg – Architekt des Wissens“ künstlerische Beiträge von Arye Wachsmuth (Wien), Kerstin Stutterheim/Niels Bolbrinker (Bournemouth/Berlin), KG Weltformat/René Patzwaldt und Sascha Herrmann (Leipzig), Tiago Romagnani Silveira (Berlin) und katrinem/Sam Auinger (Berlin/Wien).

    Am Eröffnungsabend führt das Kino der Technischen Sammlungen in einer Vorpremiere um 21 Uhr den parallel zur Ausstellung entstandenen Dokumentarfilm „Die Goldberg-Bedingung. Mehr sehen als man sehen kann“ von Kerstin Stutterheim und Niels Bolbrinker auf. Der Film wurde gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

     

    Anschrift Technische Sammlungen Dresden,
    Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden

    Öffnungszeiten Di−Fr                      9 − 17 Uhr
    Sa/So/Feiertage 10 − 18 Uhr

    Information Roland Schwarz
    Direktor der Technischen Sammlungen Dresden
    Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
    Telefon: 0351/488-7201, Fax: -7203
    E-Mail: roland.schwarz@museen-dresden.de
    Internet: www.tsd.de

    Richard Stratenschulte
    Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Museen der Stadt Dresden
    Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden
    Telefon: 0351/488-7360, Fax: -7303
    E-Mail: richard.stratenschulte@museen-dresden.de
    Internet: www.museen-dresden.de

    Emanuel Goldberg. Architekt des Wissens
  • 09.02.2017

    Sonne auf Papier

    Kunst Experiment Fotografie

    Sonne auf Papier
    Kunst Experiment Fotografie
    Technische Sammlungen Dresden, 10. Februar – 21. Mai 2017

    Die Ausstellung „Sonne auf Papier“ stellt Werke von 10 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern vor, die sich in ihren Arbeiten mit historischen fotografischen Verfahren auseinandersetzen.
    Die Geschichte des Mediums bietet vielfältige Anknüpfungspunkte: Die Fotografen der Frühzeit erprobten individuelle Wege zum Bild, nutzten unterschiedliche Materialien und erzielten vielfältige Lösungen mit einer Vorgehensweise, die auch den glücklichen Zufall integrierte.
    Nachdem digitale Techniken im Alltag nahezu vollständig dominieren, erhalten die traditionellen fotografischer Verfahren eine andere Wertigkeit. Von der Bindung an die sehrichtige Wiedergabe befreit, rücken kreative Bildstrategien in den Blick, wird am historischen Kern des Lichtbildes geforscht.
    Die Cyanotypie, das Kollodiumverfahren, der Gummidruck und die camera obscura finden wieder Verwendung in der künstlerischen Praxis. Das Zusammenspiel von Licht und Chemie ist das gemeinsame Element der ausgewählten Werke.
    „Sonne auf Papier“ berichtet von einer neuen fotografischen Entdeckerfreude, vom Vergnügen an der Arbeit mit elementaren Prozessen. Diese finden nicht unsichtbar im Computer statt, sondern greifbar und fühlbar im Fotolabor,  im Atelier oder gleich am Ort der Aufnahme.
    Aus dem Blick zurück hinter die Digitale Wende ist in der Kunst ein Blick nach vorn geworden – durch die Alchimistenküche hin zum Art & Science Lab.

    Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Nordhorn

    Matthew Brandt (USA)
    Ernst Caramelle (D)
    Sunah Choi (KOR/ D)
    Helen Feifel (D)
    Sabine Große (D)
    Jan Kratochvil (CZ)
    Jochen Lempert (D)
    Edgar Lissel (A),
    Allison Rossiter (USA)
    Marie-Luise Rief (D)

     

    Ansprechpartner:
    Dr. Andreas Krase, Kustos für Fotografie und Kinematografie, andreas.krase@museen-dresden.de, Fon: 0351/4887208
    Maren Dose, Öffentlichkeitsarbeit, maren.dose@museen-dresden.de,
    Fon: 0351 488 7254,

    Sonne auf Papier Sonne auf Papier
  • 20.12.2016

    Animation made in Dresden - Das DEFA-Studio für Trickfilme

    Neue Dauerausstellung

     

    ANIMATION MADE IN DRESDEN – DAS DEFA-STUDIO FÜR TRICKFILME

    Dauerausstellung des Deutschen Instituts für Animationsfilm am 21.12.2016 neueröffnet

    Das Deutsche Institut für Animationsfilm (DIAF) eröffnet zum 21. Dezember 2016 seine Dauerausstellung für Dresdner und Ihre Gäste neu. Ergänzt um Filmbeispiele präsentiert „Animation made in Dresden – Das DEFA-Studio für Trickfilme" zahlreiche Originalexponate, Fotos und Dokumente, die in den 1990er Jahren aus den Beständen des ehemaligen DEFA-Studios für Trickfilme gerettet werden konnten und vom DIAF bewahrt werden. Hunderte von Puppenfiguren, Requisiten, Zeichen-, Silhouetten und Flachfiguren veranschaulichen das cineastische Werk, das in Dresden von 1955 bis 1992 entstand. Hier wurden rund 1.500 Animationsfilme produziert, von denen die Hälfte auftragsgemäß im Kinderprogramm der DDR-Kinos lief, sowie zahlreiche Animationsserien, Auftrags- und Gastproduktionen.

    Die Filmstadt Dresden strahlt bis heute in die Welt, davon zeugen aktuelle Arbeiten von einigen ehemaligen DEFA-Beschäftigten, denen es gelang, die Animationsfilmtradition mit eigenen Firmen fortzuführen.

    Ein neues Kapitel „Ohne Ton kein Bild" widmet sich gesondert der unverzichtbaren Rolle des Tons im DEFA-Animationsfilm und zeigt den besonderen Einfluss von Musik, Geräuschen und Sprache auf die Wahrnehmung im Animationsfilm. Start einer Windmühle ins All, Gesang, Lachen wie märchenhafte Streichermusik oder elektronische Klänge: Für die Bearbeitungen von Sprache, Geräuschen und Musik unterhielt das DEFA-Studio für Trickfilme eigens ein Tonstudio. Anders als im Spiel- und Dokumentarfilm existieren im Animationsfilm keine „Originaltöne". Jeder klangliche Ausdruck der Figuren und Geschichten muss wie die Bilder künstlerisch geschaffen werden.

    Interaktive Pultstation FilmTonVario│ANIMANIA-Spielelounge│Ausstellungsbegleitende DIAF-Filmreihe ANIMANIA ab Januar

    Die exklusiv für DIAF-Ausstellungsbesucher erarbeitete Installation des Dresdner Medienkünstlers Jacob Korn lädt zur Interaktion ein: An der Pultstation FilmTonVario können über einen Controller mit Reglern Filmszenen aus Die fliegende Windmühle (Günter Rätz, 1981) angewählt werden. Durch eigene Gestaltung des Tons ist zu erfahren, wie stark der Klang die Filmbilder beeinflusst.

    Bis April 2017 besteht darüber hinaus die Möglichkeit sich in Scheibenanimation am Phonolight-Pult auszuprobieren. Desweiteren gibt es in der ANIMANIA-Spielelounge ein Heldenpuzzle für die Kleinen. Eine Hommage an den Meister des Puppenanimationsfilms Kurt Weiler, der am 2. August 2016 verstorben ist, wird am 20. Januar 2017 um 20 Uhr Auftakt zur neuen ausstellungsbegleitenden DIAF-Filmreihe ANIMANIA im Museumskino sein. 

     Eine ausstellungsbegleitende Filmreihe läuft als neue DIAF-ANIMANIA-Reihe im Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden:

    Fr 20.01 20.00 Uhr ANIMANIA / Die Poesie der Dinge – Hommage an Kurt Weiler (1921-2016)

    DIAF-Reihe zur DEFA-Ausstellung mit Filmen von Kurt Weiler

    Kurt Weiler verbündete sich mit bildenden Künstlern wie Achim Freyer und entwickelte in der DDR ab 1952 eine neue Form des Puppen- und Collagen-Animationsfilm, der geistreich u. a. politische Themen aufgriff. Seine Experimentier- und Verfremdungslust mit poetisch stilisierten Puppen führte zu einer zunehmenden Reduzierung und Abstraktion in Erzählung und Gestaltung.

     

    Fr 17. 02. 20.00 Uhr ANIMANIA / Sie liebt mich, sie liebt mich nicht…

    DIAF-Reihe zur DEFA-Ausstellung mit Filmen von Bruno J. Böttge, Marion Rasche u. a.

    Auch jenseits der Märchenadaptionen ist im Schaffen des DEFA-Studios für Trickfilme nach und nach mehr Raum für Liebespaare. Nicht selten haben die Frauen das letzte Wort. „Nein, Kinder zaubern wir nicht – die machen wir schon selber", sagt die kleine Hexe ihrem frischeroberten Prinzen. Aber nicht alle Liebes-geschichten gehen gut aus.

     

    Fr 24.03. 20.00 Uhr ANIMANIA / Von der Schwerkraft und anderen Herausforderungen

    DIAF-Reihe zur DEFA-Ausstellung mit Filmen von Günter Rätz, Otto Sacher u. a.

    Technikbegeisterung und die Erkundung des Weltraums spielen in vielen DEFA-Animationsfilmen die Hauptrolle. Allerhand Erfindungen werden von großen und kleinen Helden ausgetüftelt und manchmal zweckentfremdet – zuweilen ziemlich lehrhaft, oft witzig. Sogar der Weihnachtsmann muss sich belehren lassen, was ein Sputnik ist.

     

    Deutsches Institut für Animationsfilm Pressekontakt: Nadja Rademacher Königstraße 15 Telefon/Fax: 0351-3119048 01097 Dresden E-Mail: kontakt@diaf.de

    Animation made in Dresden - Das DEFA-Studio für Trickfilme
  • 16.09.2016

    Die beste der möglichen Welten

    Was uns und die Welt verbindet


    Eine Ausstellung des Dresdner Zentrums der Wissenschaft und Kunst e. V. unter der Schirmherrschaft des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e. V.

    Das Dresdner Zentrum der Wissenschaft und Kunst / DZWK e. V. fördert die Begegnung zwischen Wissenschaft und Kunst auf verschiedene Weise. Der Verein hat in diesem Jahr das Leibnizjubiläum zum Anlass genommen, sowohl einen Preis auszuschreiben, als auch die nominierten Arbeiten in einer großen thematischen Sonderausstellung zu zeigen. Zudem fördert er eine universitätsübergreifende Lehre.

    Aus 40 eingereichten Ideenskizzen zum Leibnizjahr wurden fünf Konzepte gemeinsam mit der Leibniz-Spezialistin Frau Prof. Constanze Peres/HfBK Dresden und 6 weiteren Juroren juriert und in besonderer Weise gefördert. Svea Duwe, Diana Wehmeier, Philipp Gloger, Matthias Pabsch sowie die Gemeinschaftsarbeit von Daniel Lordick und Hansjörg Schneider.

    Unter der Schirmherrschaft des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e. V. konnte der DZWK e. V. eine thematische Sonderausstellung mit vielen weiteren Partnern aus der Foschung und der zeitgenössischen Kunst entwickeln.

    Wir danken den beteiligten Forschungseinrichtungen: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf | Institut für Geometrie der Fachrichtung Mathematik der TU Dresden | Institut für Wissenschaftliches Rechnen der Fachrichtung Mathematik der TU Dresden | Lehrstuhl für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum | Leibniz-Institut für Marine Tropenökologie Bremen | Mathematisches Forschungsinstitut Oberwohlfach | Max-Planck-Institut für Zellbiologie und Genetik | Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung | Professur für Mediengestaltung der Fakultät Informatik der TU Dresden und den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, Sammlern, Galerien, Museen sowie den Deutschen Werkstätten Hellerau und der Professur für Ingenieurholzbau und Konstruktives Entwerfen der TU Dresden, welche die Künstlerin Birgit Schuh (KUWI – Preisträgerin 2014) bei der Umsetzung einer neuen Arbeit unterstützt haben, die am 14. November im Rahmen der Ausstellung präsentiert wird.

    Ansprechpartnerin:
    Sabine Zimmermann-Törne, Kuratorin, sabine.zimmermann-toerne@museen-dresden.de,

     

     

    Die beste der möglichen Welten Die beste der möglichen Welten
  • 16.09.2016

    WELLENREITER - das neue opto-akustische Experimentierfeld

    Alles ist Welle. Lasst uns Wellenreiten gehen!

    WELLENREITER
    Neue Ausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden ab 18. September 2016

    Alles ist Welle. Lasst uns Wellenreiten gehen!
    Im neuen opto-akustischen Experimentierfeld der Technischen Sammlungen Dresden

    Dank der Schallwellen können wir Musik hören, dank der Lichtwellen Farben sehen. Unsichtbare Wellen bräunen oder verbrennen unsere Haut. Die moderne Kommunikationstechnik basiert auf Funkwellen und Lichtwellenleitern, die Stimmung im Fußballstadion auf La Ola! Doch welche Eigenschaften haben diese Wellen? Und welche Unterschiede? Kann man Licht hören und Töne sehen? Wer hat schon mal mit Licht Fußball gespielt oder durch Bewegungen Töne erzeugt? Und welche Geheimnisse können die kleinsten Besucher in einem Schiffswrack tief unter den Meereswellen entdecken?

    Über 50 interaktive und verblüffende Mitmach-Stationen in der Ausstellung WELLENREITER warten mit erstaunlichen Phänomenen und verblüffenden Effekten auf neugierige und interessierte kleine und große Forscher. Wie kann es zum Beispiel sein, dass ein Kissen und eine Lampe zusammen Töne und Geräusche erzeugen? Ohne Lautsprecher, ohne Draht, nur aus Licht, Luft und Kissenstoff? Das Spiel mit Geheimnissen, Verwandlung und Zauberei gibt Anstöße zum Nachdenken über die physikalischen Grundlagen unserer Welt.

    Als besonderes Highlight bietet die Ausstellung einen Mitmachbereich speziell für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren. In einem alten Schiffswrack können die kleinen Besucher in einer stilisierten Unterwasserwelt optische und akustische Phänomene erforschen. Die Bandbreite reicht von geheimnisvollen Schatztruhen über Glasfaserkorallen bis zu blubbernden Unterwassersäulen.

    Die Ausstellung WELLENREITER reiht sich ein in die verschiedenen Angebote der Technischen Sammlungen, deren Ziel es ist, beim Besucher Neugierde, Begeisterung und Verständnis für naturwissenschaftliche Phänomene und Fragestellungen zu wecken.

    Ansprechpartner:
    Holger Seifert, Bereichsleiter Wissenschaftskommunikation, holger.seifert@museen-dresden.de, Telefon: 0351 4887209

    WELLENREITER - das neue opto-akustische Experimentierfeld WELLENREITER - das neue opto-akustische Experimentierfeld
  • 29.05.2016

    Von Dresden über Meißen nach Leipzig und zurück

    Neues Exponat verbindet Mathematik und Geografie im Erlebnisland Mathematik

    Pressemitteilung
    Dresden, 29. Mai 2016

    Von Dresden über Meißen nach Leipzig und zurück.
    Neues Exponat „Rundreisen durch Sachsen“ verbindet Mathematik
    und Geografie im ERLEBNISLAND MATHEMATIK

    Pünktlich zum Turmfest am 29. Mai 2016 überrascht das ERLEBNISLAND  MATHEMATIK
    seine Besucher mit einem neuen Exponat. Der wissenschaftliche Direktor des Erlebnislandes,
    Prof. Dr. Prof E. h. Volker Nollau, wird es gemeinsam mit Roland Schwarz, Direktor der Technischen Sammlungen Dresden, an diesem Tag um 12 Uhr der Öffentlichkeit übergeben.

    „Rundreisen durch Sachsen“ – dahinter verbirgt sich ein faszinierendes Exponat, das in seiner klassischen Form als  „Problem des Handlungsreisenden“ oder auch „Travelling Salesman Problem“ bekannt ist. 1930 erstmals erwähnt, berührt dieses praxisrelevante, mathematische Optimierungs-problem viele alltägliche Fragen, z.B. bei der Planung von Reiserouten, von Maschinenbelegungen, Fahrplangestaltung, dem Entwurf von Mikrochips oder der Gestaltung von Kommunikationsnetzen.

    Die spielerische Aufgabe für den Besucher besteht darin, in einer Rundreise den kürzesten Weg zwischen selbst gewählten Städten bzw. Punkten zu finden. Die Umsetzung der Spielidee erfolgt computergestützt mittels eines Touchscreen-Monitors und eines speziell hierfür entwickelten Computerprogramms. Der Besucher kann an diesem interaktiven Exponat die Schwierigkeitsgrade
    in Form der Anzahl und Anordnung der Städte oder Punkte selbst bestimmen. Er erhält jeweils ein Feedback zu seinem Lösungsweg bzw. - wenn gewünscht – auch einen Lösungsvorschlag.
    Dieses Exponat ist eine weitere Eigenentwicklung des Teams des ERLEBNISLANDS MATHEMATIK.
    Es wurde finanziell gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus.

    Das ERLEBNISLANDS MATHEMATIK von der Fachrichtung Mathematik der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit den Technischen Sammlungen Dresden im Jahr 2008 entwickelt
    mit dem Ziel, eine breite Öffentlichkeit für mathematisches Denken zu begeistern.
    Das Sächsische Ministerium für Kultus empfiehlt Fachlehrern den Besuch dieses besonderen außerschulischen Lernorts.

    Mit mehr als 80.000 Besuchern im Jahr richtet sich diese sehr erfolgreiche Ausstellung an Besucher aller Altersgruppen. Auf 1000m2 Ausstellungsfläche begegnen den Besuchern über 100 Experimente, die meisten davon eigens für die Ausstellung entwickelt. Das übergeordnete Ziel war dabei, die Faszination und Freude an der Mathematik zu wecken. Die Mathematik wird spielerisch erfahrbar, mathematische Phänomene werden zum Erlebnis und zunächst abstrakt erscheinende Sachverhalte werden anschaulich und anfassbar.

    Von Dresden über Meißen nach Leipzig und zurück
  • 25.05.2016

    Maschinen, Menschen, Sensationen - 50 Jahre Technische Sammlungen Dresden

    Jubiläumsausstellung, 29. Mai 2016 bis 8. Januar 2017

    Pressemitteilung 25.05.2016

    „Maschinen, Menschen, Sensationen                                  
    50 Jahre Technische Sammlungen Dresden“
    29. Mai 2016 –  8. Januar 2017

     

    Was sind die Technischen Sammlungen Dresden heute? Erlebnisland? Öffentliches Forum derTechnologieforschung? Museum der Informationsgesellschaft? Podium für Fotografie und Anima-tionsfilm? Die Technischen Sammlungen sind heute alles in einem: Museum, Fotogalerie und Science Center.
    Der Weg dorthin war ereignisreich und verschlungen. Die Geschichte beginnt 1966 auf bescheide-nen 300 m2 in der Dresdner Neustadt: Mit dem Auftrag gegründet, das damals brandaktuelle Thema Elek-tronik einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen, präsentierte das Museum in den Folge-jahren ein stetig breiter werdendes Themenspektrum. Informations- und Medientechnik, wissen-schaftlicher Gerätebau sowie Fotografie kamen hinzu. Das Museum wechselte mehrfach seinen Na-men: Von 1966 bis 1975 hieß es Polytechnisches Museum Dresden, von 1975 bis 1992 Technisches Museum Dresden, danach Technische Sammlungen Dresden. Es zog zweimal um und nahm zahlreiche große Sammlungen in sich auf, darunter die des Museums für Photographie, die Büromaschinen-Lehrsammlung der TU Dresden und den Nachlass des Kombinat Pentacon. Heute bietet es im ehe-maligen Industriebau der Ernemann-Kamerawerke auf über 6 500 m2 Platz für Ausstellungen, Erleb-niswerkstätten und Veranstaltungen.
    Anfangs dem Ideal polytechnischer Allgemeinbildung verpflichtet, konzentrierte sich das Museum zunächst auf die Popularisierung Dresdner Industrien: Rechentechnik, Feinmechanik, Gerätebau und Optik. Die Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen und technischer Funktionen stand neben der Erklärung von Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
    Heute fördern die Technischen Sammlungen die aktive Auseinandersetzung mit den technischen Grundlagen der Gegenwart - mit Ausstellungen zur Geschichte der Fotografie und des Films, des Computers und anderer Medientechnik sowie Wechselausstellungen zu Fotokunst und aktueller Technologieforschung.

    Die Jubiläumsausstellung präsentiert Objekte und Dokumente aus 50 Jahren Museumsgeschichte, die bisher gar nicht oder nur sehr selten zu sehen waren. Sie erzählt die Geschichte des Museums, von den wechselnden Konzepten sowie von den historischen Standorten, von 50 Jahren Sammellei-denschaft, von der Arbeit der Museumsleute, von der Kooperation mit Freunden und Förderern so-wie der Neugier seiner Besucher.

    Gefeiert wird das Jubiläum mit einem großen Familienfest am 29. Mai. Höhepunkt am Vormittag ist das Konzert mit Liedermacher Gerhard Schöne. Ein Jahrmarkt im Museumshof mit Zirkusartistik, Luftakrobatik, Zaubershow und vielen Aktionen lädt Groß und Klein zum Mitmachen ein.


    Ansprechpartner:
    Dr. Ralf Pulla, Kustos für Informations- und Kommunikationstechnik, ralf.pulla@museen-dresden.de, Tel: 0351/4887204, Maren Dose, Öffentlichkeitsarbeit, maren.dose@museen-dresden.de, Tel: 0351/4887254

     

    Bildunterschrift:
    Kollegin Schmidt ist elektrisiert.
    Gastausstellung "Elektrostatik" des Palais de la Decouverte Paris im Technischen Museum Dresden vom 24.01. - 31.03.1978
    Archiv Technische Sammlungen Dresden

    Maschinen, Menschen, Sensationen - 50 Jahre Technische Sammlungen Dresden
  • 11.03.2016

    "Scenerie und Naturobjekt" Antarktisfotografien von Hans-Christian Schink (2010) und der Valdivia-Expedition (1898-99)

    Sonderausstellung vom 12. März bis 26. Juni 2016


    Die Ausstellung präsentiert zeitgenössische Fotografien aus der Serie
    Antarctica von Hans-Christian Schink gemeinsam mit Neuvergrößerungen
    historischer Aufnahmen eines der ambitioniertesten wissenschaftlichen
    Projekte des 19. Jahrhunderts.

    Unter der Leitung des Zoologen Carl Chun startete am 1. August 1898 ein Team von Wissenschaftlern zur ersten deutschen Tiefsee-Expedition auf dem Forschungsschiff »Valdivia«. Über neun Monate und 32.000 Seemeilen führte die Reise durch die südliche Hemisphäre auch in die kaum bekannten Seegebiete der Antarktis. Unter hohem Risiko führten
    die Wissenschaftler ihre Untersuchungen von dem nicht eistauglichen Schiff aus durch. Mit speziellen Netzen und Lotmaschinen erkundeten sie die Beschaffenheit des Meeresbodens und fingen bis dato unbekannte  Lebewesen der Tiefsee.
    Die Expedition fiel in eine Zeit, in der sich die Fotografie zu einem Massenmedium zu entwickeln begann. Auch an Bord der Valdivia wurden die neuen Möglichkeiten der Technik genutzt. So stammen die in der Ausstellung gezeigten Bilder nicht nur vom offiziellen Expeditionsfotografen Friedrich Wilhelm Winter, sondern auch vom Navigationsoffizier der Valdivia und dem Zoologen Carl Apstein. Neben Dokumentationen der Forschungsobjekte entstanden Aufnahmen von bizarren Eisbergen, der antarktischen Landschaft und auch von Momenten aus Alltag und Arbeit der Wissenschaftler und Besatzung.
    Der mit einer analogen Großformatkamera arbeitende Künstler Hans-Christian Schink (*1961) unternahm Anfang 2010 eine fotografische Weltreise – eine individuelle Expedition unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts. Auch für ihn stellte die antarktische Region den südlichsten Punkt und zugleich einen der Höhepunkte seiner Route dar. Die Bildfolge Antarctica berührt auf subtile Weise einen der Schwerpunkte seiner fotografischen Arbeit, das Verhältnis von Natur und Zivilisation. Seinen Motiven begegnet Schink mit ausgeprägter Aufmerksamkeit, die daraus entstehenden Bilder sind durchdrungen von seinem reflektierten Verhältnis zu den jeweiligen Gegenständen und dem Aufnahmemedium.

    In Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin und mit freundlicher Unterstützung von MEDIENHAVEN GMBH.
    www.hc-schink.de, www.tsd.de

    Ansprechpartner:
    Dr. Andreas Krase, Kustos für Fotografie und Kinematografie, andreas.krase@museen-dresden.de,
    Maren Dose, Öffentlichkeitsarbeit, maren.dose@museen-dresden.de, Telefon: 0351 488 7254,

    "Scenerie und Naturobjekt" Antarktisfotografien von Hans-Christian Schink (2010) und der Valdivia-Expedition (1898-99)
  • 30.11.2015

    Willkommenstage für Flüchtlinge im Erlebnisland Mathematik

     

     

    Willkommenstage für Flüchtlinge
    im ERLEBNISLAND MATHEMATIK am 2. und 3. Dezember 2015

    Presseinformation, 30.11.2015

    Verein zur Förderung des ERLEBNISLAND MATHEMATIK Dresden e. V. unterstützt die Willkommenstage für Kinder, Familien und Erwachsene.

    Der Direktor der Technischen Sammlungen Dresden, Roland Schwarz, und einer der beiden wissenschaftlichen Direktoren des ERLEBNISLANDes MATHEMATIK, Prof. Dr. Volker Nollau, laden zum Pressegespräch am 2. Dezember 2015 um 11.30 Uhr ins ERLEBNISLAND MATHEMATIK (Junghansstraße 1-3, 4. Stock) ein und stellen es auch als einen besonderen Ort der interkulturellen Begegnung vor.

    Für den 2. und 3. Dezember 2015 wurden Flüchtlinge in Dresden eingeladen, die Ausstellung näher kennenzulernen. Das Angebot wurde gezielt mit dem Deutschen Roten Kreuz ausgearbeit und abgestimmt, unterstützt wird die Aktion durch den Verein zur Förderung des ERLEBNISLAND MATHEMATIK Dresden e. V. „Wir möchten gern Flüchtlingsfamilien einen Besuch im ERLEBNISLAND ermöglichen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Jan Rudl von der TU Dresden.
     
    Nach den Worten von Roland Schwarz möchten sich die Technischen Sammlungen Dresden hier allgemein stärker engagieren: „Dass unsere Gesellschaft von Zuwanderung, Internationalität und Pluralität geprägt ist, zeigt sich auch in den Technischen Sammlungen Dresden. Wir möchten, dass die, die zu uns kommen, am gemeinsamen kulturellen Erbe teilhaben. Aus diesem Grund ist der Eintritt für Flüchtlinge und ihre Helfer in unser Museum frei.“

    Für Prof. Dr. Volker Nollau bedeuten „diese Angebote die Menschen in Dresden willkommen zu heißen. Gerade Mathematik als Universalsprache fördert die Verbindungen zwischen den Menschen und die Offenheit für die gemeinsame Wissenschaftskultur. Besonders Kindern und Familien möchten wir ein schönes Erlebnis in unserer Ausstellung bieten.“

    Dank der Unterstützung des Vereins zur Förderung des Erlebnislandes Mathematik Dresden e. V. ist es möglich,  die Kosten der Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Rahmen der Willkommenstage zu übernehmen.

    Willkommenstage für Flüchtlinge im Erlebnisland Mathematik Willkommenstage für Flüchtlinge im Erlebnisland Mathematik
  • 05.11.2015

    Zweiter Wissenschafts-Kunst-Preis verliehen


    Pressemitteilung
    2. Wissenschafts-Kunst-Preis

     

    Der 2. Wissenschafts-Kunst-Preis des Dresdner Zentrums der Wissenschaft und Kunst steht 2015 im Zeichen des Lichts. Die UNESCO hat für 2015 das International Year of Light ausgerufen. Bezugnehmend darauf und eingebettet in das Dresdner Lichtjahr 2015 - einer Kooperation des Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, der Technischen Sammlungen Dresden, des tjg. theater junge generation und weiteren Partnern - wurden Arbeiten eingereicht, die sich interdisziplinär auf originelle und innovative Weise mit neuartigen Technologien oder wissenschaftlichen Themen, auf dem Gebiet der Photonik oder optischen Effekten und Systemen auseinandersetzen und sie mit einer neuen Perspektive versehen. Aus vielen Konzepteinreichungen wählte eine Jury die KünstlerInnen Lisa-Maria Baier, Heidemarie Dreßel, Maria Euler, Heino Hellwig und Detlef Schweiger aus. Deren Arbeiten konnten mit finanzieller Unterstützung des Vereins umgesetzt werden. Zum Preisträger des KuWiDresden2015 wurde von der Jury Detlef Schweiger ausgewählt.
    Alle Arbeiten sind vom 5. November 2015 bis 17. Januar 2016 in den Technischen Sammlungen Dresden zu sehen.

    Ergänzend zur Ausstellung "Hi Lights! Neues vom Licht" werden die Arbeiten im gesamten Museum verteilt präsentiert und bilden Zusammenhänge mit den jeweiligen Ausstellungsthemen. Ob nun mittels eines Falblattes oder eher zufällig beim Vorbeiwandern - die künstlerischen Arbeiten bieten viel Überraschendes, sie wirken durch und auf ihre Umgebung.
     
    Der gemeinnützige Verein zur Förderung des Dresdner Zentrums der Wissenschaft und Kunst hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissenschaft und Kunst zu fördern und der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.
    www.dzwk.de
    www.dresdner-lichtjahr.de
    Abbildung: Preisträgerarbeit von Detlef Schweiger
    Foto: Detlef Schweiger
     
    Ansprechpartner
    Dr. Robert Schinner, schinner@ipfdd.de, Tel.: 0351 - 465 84 92, www.dzwk.org
    Maren Dose, maren.dose@museen-dresden.de,
     

    Zweiter Wissenschafts-Kunst-Preis verliehen
  • 27.10.2015

    gute aussichten - junge deutsche fotografie 2015/2016

    Sonderausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden vom 14. November 2015 bis 14. Februar 2016

    Dienstag, den 27. Oktober 2015
    Im zwölften Jahr von gute aussichten wählte die neunköpfige
    Jury neun Arbeiten aus, die unser Welt-Bild radikal in Frage
    stellen: Quo vadis, Welt? – Reflexion und Utopie
    Wir alle kennen sie, jene Vision einer zukünftigen Welt, die der
    britische Schriftsteller Aldous Huxley 1932 unter dem Titel
    "Brave New World" publizierte: Alle Menschen leben,
    gentechnisch manipuliert, zufrieden und glücklich als "Alpha-
    Plus-" oder "Epsilon-Minus"-Tierchen in einer festgelegten
    Hierarchie und in einem gesicherten Rahmen, dessen Regeln von
    allen unabdingbar einzuhalten sind. Überwachung ist
    allgegenwärtig und reicht bis in die intimsten Sphären eines
    jeden Lebens. Als Belohnung für Bespitzelung und autoritäre
    Bevormundung winkt grenzenloser Konsum. Und die Droge
    "Soma" versüßt all das, was verschwunden ist aus dieser
    schönen, neuen Welt.
    Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Technik der primäre und
    stärkste Taktgeber für industriellen und gesellschaftlichen
    Wandel. "Die Grenzen des Wachstums", wie sie bereits in den
    siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts lebhaft diskutiert
    wurden, sind dabei längst überschritten worden. Die Fakten und
    Herausforderungen, denen sich die heutige und zukünftige
    Generationen stellen müssen, sind: Migration, Klimawandel,
    Globalisierung, eine wachsende Weltbevölkerung bei ungleicher
    Verteilung von Nahrung und Gütern, die maximale Ausnutzung
    aller Ressourcen, der Kampf um Rohstoffe und geopolitische
    Einflussnahme. Die zukünftige "Reiseroute" ist dabei alles andere
    als linear und vorhersehbar. Der große Plan scheint noch in
    weiter Ferne und es stellt sich bei allem Fortschritt die Frage
    nach Ethik und Moral und ob das Mögliche der Welt auch wirklich
    dient und sie es braucht.
    Die große, in allen Winkeln der Welt spürbare Frage, wohin die
    Reise geht, ist in diesem Jahr der Grundton, in dem alle Arbeiten
    der neun gute aussichten- Preisträger 2015/2016 schwingen. So
    polyphon die einzelnen Melodien hier auch erklingen mögen,
    ergibt sich in der Zusammenschau doch ein Konzert, das in
    individuellen Verästelungen der grundsätzlichen Frage folgt: Wie
    geht es weiter, Welt? Dem bekannten Topos "panta rhei" (dt.
    "alles fließt") setzen die diesjährigen Preisträger konkrete
    Überlegungen und Entwürfe entgegen.
    Die neun Preisträger von gute aussichten 2015/2016 &
    ihre ausgezeichneten Arbeiten
    PRESSE
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    Winner 2015/2016
    gute aussichten - junge deutsche fotografie: Winner 2015/2016 http://www.guteaussichten.org/index.php?id=547





    gute aussichten - junge deutsche fotografie 2015/2016
  • 05.10.2015

    Datenspuren 2015

    Hackers in the House

    Pressemitteilung vom 5. Oktober 2015

    „Datenspuren“ in den Technischen Sammlungen Dresden

    Am 24. und 25. Oktober 2015 führen die "Datenspuren" in die Technischen Sammlungen. Die Räumlichkeiten, in denen normalerweise ein Museum Einblicke in Informations- und Medientechnik sowie sächsische Industriegeschichte gibt, werden am zweiten Herbstferienwochenende zum Schauplatz einer zweitägigen Konferenz des Chaos Computer Club Dresden. Themen in diesem Jahr sind smarte Telefone, Fernseher, Uhren und PCs.
     
    Die „Datenspuren“ sind eine Konferenz, bei der gesellschaftliche Folgen der Informationstechnologie diskutiert werden. Seit 2004 wird die zweitägige Veranstaltung einmal im Jahr vom Chaos Computer Club Dresden organisiert. An einem Wochenende - meist Mitte Oktober – werden die gesellschaftlichen Folgen der Informationstechnologie diskutiert, alte und neue Trends analysiert, gebastelt und sich ausprobiert. Ziel der Vorträge und Workshops ist dabei stets, zu einem kritischen Gedankenaustausch zwischen Politik, Gesellschaft und Technikern anzuregen.
     
    Dank jährlich steigender Besucher- und Referentenzahlen, haben die „Datenspuren“ in ihrer zwölften Auflage bereits  ihren dritten Umzug in eine größere Veranstaltungsstätte vorzuweisen. „Nach den ersten Datenspuren im Pentacon entschieden wir uns die Location zu wechseln. Die Scheune in der Neustadt bot uns daraufhin soviel kreativen Freiraum, dass wir ein Jahr später sogar ein zweitägiges Event daraus machten“, freut sich Hauptorganisator Martin Christian über den Erfolg der Konferenz. „Nun geht es für uns passend zum Interessenschwerpunkt in die Technischen Sammlungen Dresden. Wir sind gespannt, wie unser Konzept vom Mitmachen und Mitgestalten dort angenommen wird.“
     
    Thema der „Datenspuren“ sind in diesem Jahr Chancen und Risiken von mobilen und vernetzten Geräten – sogenannten Smart Devices. Smartphones, TVs, Uhren und Tablet PCs erleichtern den Alltag zwar ungemein, doch ihre Technologie bringt teilweise unschätzbare Gefahren mit sich: Sie erheben Daten, verteilen diese in Echtzeit und den meisten Nutzerinnen und Nutzern ist dieser Eingriff in ihre Privatsphäre gar nicht bewusst. Doch nicht nur Unternehmen nutzen die Spuren, die ein jeder durch die Nutzung von Smart Devices hinterlässt. Spätestens nach den Enthüllungen von Edward Snowden ist klar, dass die Überwachung der digitalen Kommunikation unüberschaubare Dimensionen angenommen hat. Die Möglichkeiten zur Sicherung der digitalen Privatsphäre stellt ein zentrales Thema der „Datenspuren“ 2015 dar.
     
    Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Die Ausstellungen der Technischen Sammlungen können während der „Datenspuren“ eintrittsfrei besucht werden.
     
    Weitere Informationen unter www.datenspuren.de
     
    Pressekontakt: Martin Christian
    E-Mail: datenspuren@c3d2.de
    Tel.: 0176 24447880
     

    Datenspuren 2015
  • 09.09.2015

    Leuchtende Schatten

    Herausragende Dresdner Forschungsresultate in den Technischen Sammlungen erlebbar gemacht

    Seit zwei Monaten begeistert die Ausstellung „HI LIGHTS!“ in den Technischen Sammlungen Dresden Tausende Besucherinnen und Besucher. Neue Beleuchtungssysteme, Anwendungen des Lasers und Methoden der Informationstechnik können an zahlreichen interaktiven Exponaten ausprobiert und erkundet werden.

    Mit der Lichtwand „LivingShapes“ (Lebendige Formen) kommt nun eine weitere spektakuläre Installation in die Ausstellung. 1.152 organische Leuchtdioden (OLEDs) - jede etwa so groß wie die Karte eines Memory-Spiels, aber 50mal dünner als ein Haar - werden durch die Bewegungen der Besucherinnen und Besucher gesteuert und lassen eine Art umgekehrtes Schattenspiel entstehen.

    An der Entwicklung der energieeffizienten Lichtquelle OLED waren Forscherinnen und Forscher am Institut für angewandte Photophysik der TU Dresden sowie an Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Unternehmen Novaled in Dresden maßgeblich beteiligt. Das Zentrum für Angewandte Photonik hat den Technischen Sammlungen die Installation mit Unterstützung durch Jan Blochwitz-Nimoth, Martin Pfeiffer und die Novaled GmbH zur Verfügung gestellt.

    Die Photonik zählt zu den wichtigsten und zugleich dynamischsten Gebieten der aktuellen Technologieforschung. Mit der Ausstellung „Hi Lights!“ wollen die Technischen Sammlungen vor allem junge Menschen für das Forschungsgebiet begeistern. Im Internationalen Jahr des Lichts der UNESCO macht das Museum in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, dem Theater Junge Generation und weiteren Dresdner Forschungseinrichtungen auf das große innovative Potential, das Dresden als Stadt der Wissenschaften und der Hochtechnologie für das Zukunftsthema Photonik vereinigt, aufmerksam.

    Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
    geöffnet Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage 10 bis 18 Uhr

     

    Kontakt

    Holger Seifert, Bereichsleiter Wissenschaftskommunikation
    Tel. 0351 4887209

    holger.seifert@museen-dresden.de

    Richard Stratenschulte, Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit / Marketing
    Tel. 0351 488 7360
    richard.stratenschulte@museen-dresden.de

    Leuchtende Schatten
  • 09.09.2015

    TU Dresden und Technische Sammlungen Dresden arbeiten weiter zusammen

    Die äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Dresden und den Technischen Sammlungen Dresden für die Ausstellung »Erlebnisland Mathematik« soll bis mindestens 2020 fortgesetzt werden. Das haben die Universitätsleitung und die Landeshauptstadt Dresden kürzlich vereinbart.

    Die Vertragspartner sind der Auffassung, dass die Förderung von mathematischen Fähigkeiten in weiten Kreisen der Gesellschaft, vor allem bei der Jugend, eine zentrale Bildungsaufgabe darstellt. »Mathematisches Denken liefert eine Schlüsselkompetenz sowohl für das Verständnis von Naturwissenschaft und Technik als auch für den Zugang zur Logik, zu Musik und bildender Kunst«, heißt es in der Präambel des Vertrages.

    Das »Erlebnisland Mathematik« wurde im Jahre 2008 von den TUD-Professoren Bernhard Ganter und Volker Nollau in den Technischen Sammlungen Dresden gegründet und wird seitdem ständig weiterentwickelt, so dass heute eine Ausstellungsfläche von etwa 1000 Quadratmetern mit 100 interaktiven Exponaten zum »Spielen mit Mathematik« zur Verfügung steht.

    »Seit sieben Jahren können wir jährlich etwa 80.000 – vor allem jugendliche – Besucher begrüßen, von denen wohl einige später mit Begeisterung an der Technischen Universität die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) studieren werden«, freut sich Professor Nollau.

    Kulturbürgermeister Ralf Lunau betont: „Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kultur trägt wesentlich dazu bei, Dresdens Ruf als internationale und offene Kulturstadt zu festigen.“

    Und Roland Schwarz, Direktor der Technischen Sammlungen, ergänzt: „Der Erfolg des Erlebnislandes  beweist, dass eine interaktive Ausstellung sogar die abstrakte Mathematik anschaulich und erfahrbar machen kann. Die gute Zusammenarbeit mit der TU hat uns inzwischen weitere Kooperationen mit Forschungsinstituten und Technologieunternehmen unserer Region ermöglicht.“

     

     

    TU Dresden und Technische Sammlungen Dresden arbeiten weiter zusammen
  • 02.09.2015

    CHAPTERS. Daniela Risch

    Dresdner Stipendium für Fotografie

    Mit CHAPTERS präsentiert Daniela Risch Fotografie und Video als Ergebnisse ihres dreimonatigen Arbeitsaufenthaltes in Dresden. Im Frühjahr 2014 arbeitete die in Essen und Berlin lebende Künstlerin im Rahmen ihres Fotografie-Stipendiums der Stiftung Kunst und Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden für drei Monate in der sächsischen Landeshauptstadt.

    Die Fotografien in der Ausstellung lassen das Einzelbild hinter die Abfolge zurücktreten. Sie zeigen die Stadt meist ohne Passanten als stille Momentaufnahmen, stellen Zusammen-hänge her und bilden Wechselwirkungen zwischen sinnlicher Wahrnehmung und unprätentiöser Sachlichkeit.

    Daniela Risch studierte an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin und im Master-studiengang der Folkwang Universität der Künste in Essen. An der Kunsthochschule für Medien in Köln legte sie ihr Diplom ab und wird ab Oktober dieses Jahres Bildende Kunst / Visuelle Medien am Caspar David Friedrich Institut der Universität Greifswald unterrichten. Schon vor Beginn ihres Studiums im Jahr 2005 waren ihre Arbeiten in verschiedenen Galerien zu sehen. Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen führten sie u. a. nach Schweden, Frankreich, Spanien, Argentinien, Griechenland, Indien, Iran und in zahlreiche deutsche Städte. Ihre Fotografien und Videos sind jetzt erstmals in Dresden zu sehen.

    Zur Ausstellung erscheint in kleiner, handgefertigter Auflage die Edition CHAPTERS, ein Schuber mit fünf Heften. Diese Publikation ist im Museumsshop der Technischen Sammlungen zum Preis von 55 € erhältlich.

    Das Dresdner Stipendium für Fotografie, Ausstellung und Publikation ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Technischen Sammlungen Dresden.

    Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
    geöffnet Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage 10 bis 18 Uhr

    Kontakt

    Dr. Andreas Krase, Kustos; Tel. 0351 488 7208, Mail andreas.krase@museen-dresden.de

    Richard Stratenschulte, Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit / Marketing; Tel. 0351 488 7360
    Mail richard.stratenschulte@museen-dresden.de

    CHAPTERS. Daniela Risch
  • 19.06.2015

    Hi Lights! Neues vom Licht

    Sonderausstellung im Dresdner Lichtjahr 2015

    PRESSEINFORMATION
    Dresden, 19.6.2015

    HI LIGHTS!
    Neues vom Licht
    Ausstellung im Dresdner Lichtjahr 2015
    20. Juni 2015 - 19. Juni 2016 Technische Sammlungen Dresden
    Eröffnung am Freitag, 19. Juni 2015, 19 Uhr

    Licht ist der Ursprung allen Lebens, Grundlage unserer Kommunikationsgesellschaft, wird zukünftig den Alltag stärker bestimmen als je zuvor und ist dennoch so schwer zu (be)greifen. “HI LIGHTS! Neues vom Licht“ - ein Gemeinschaftsprojekt der Technischen Sammlungen Dresden, des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS und weiterer Partner - ist eine Ausstellung über Wissenschaft, Technik und die Wiederverzauberung des Lichts.

    Die Ausstellung, die ab 20. Juni für ein Jahr lang zu sehen sein wird, und die Inszenie-rung „Licht!“ des tjg. theater junge generation, die am 27. Juni in den Technischen Sammlungen Premiere hat, sind Höhepunkte im Dresdner Lichtjahr 2015.

    Museum und Theater wollen damit vor allem junge Menschen für eines der wichtigsten und zugleich dynamischsten Gebiete der aktuellen Technologieforschung begeistern und Fachkreise ebenso wie die allgemeine Öffentlichkeit auf das große innovative Potential, das Dresden als Stadt der Wissenschaften und der Hochtechnologie für das Zukunftsthema Photonik vereinigt, aufmerksam machen.

    Im International Year of Light and Light-Based Technologies haben sich in Dresden das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, die Technischen Sammlungen Dresden, das tjg theater junge generation sowie über ein Dutzend weiterer Forschungs-institute und Technologieunternehmen, Bildungseinrichtungen und Kunstprojekte zur Initiative „Dresdner Lichtjahr 2015“ zusammengeschlossen.

    "Was wir hier erleben können ist eine facettenreiche Präsentation des Themas Licht als regionaler Dresdner Part des International Year of Light and Light-Based Technologies der UNESCO", so der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Dirk Hilbert.

    Die Ausstellung führt mit vielen Mitmach-Experimenten und einem Wimmelbild über Forscher und ihre Entdeckungen in die Wissenschaftsgeschichte des Lichts seit der Antike ein. Historische Apparate, Versuchsanlagen und Spielautomaten erzählen von der Entwicklung des Lasers und dessen besonderen Eigenschaften.

    „Laserlicht ist eine Erfindung, die für den technischen Fortschritt in allen Bereichen benötigt wird und vielfältig zur Anwendung kommt“, betont Dr. Anja Techel, Stellvertretende Institutsleiterin am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Dresden.

    In einer Manege der Photonik stellen Versuchsaufbauten und Prototypen aus den Dresdner Forschungsinstituten und Unternehmen sowie interaktive Exponate die wichtigsten Anwendungen in der aktuellen Photonikforschung vor. Das Spektrum reicht von der Entwicklung energieeffizienter und wahrnehmungsphysiologisch optimierter Beleuchtungsmittel bis zu spektakulären Lichtbildern aus der Mikrobiologie, vom Licht als Träger der Information in drahtlosen Kommunikationssystemen bis zur Untersuchung der kosmischen Strahlung, vom Laserlicht als dem universellen Werkzeug und Messinstrument im Mikro- wie im Makrobereich bis zum Einsatz laserbeschleunigter Teilchenstrahlung in der Krebstherapie. Mit einem Laserbeschrifter der Fa. Trumpf können Besucher ihr Andenken selber herstellen.
    Den Abschluss bildet ein Blick in die Zukunft der Lichttechnologie, zwischen Vision und Spekulation, Science und Fiction. Gruppen und Schulklassen können in zusätzlichen Workshops Spektraluntersuchungen erproben, elektronische Schaltungen mit LEDs aufbauen, mit einfachsten Mitteln eine OLED herstellen und einen zur Reinigung von Bauteilen und Kunstwerken eingesetzten Laser kennenlernen.

    Die Ausstellung wird unterstützt von DREWAG, Enso, Novaled und der Berthold Leibinger Stiftung.

    Öffnungszeiten: 20. Juni 2015 - 19. Juni 2016
    Dienstag bis Freitag, 9 - 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr, Montag geschlossen
    Eintritt: 5 €, erm. 4 €, Gruppen ab 10 Personen 4,50 €, Freitag ab 12 Uhr Eintritt frei
    Kontakt:
    Holger Seifer, 0351/4887209, holger.seifert@museen-dresden.de
    Lidia Westermann, 0351/4887205, lidia.westermann@museen-dresden.de
    Maren Dose, Öffentlichkeitsarbeit Technische Sammlungen Dresden
    Tel. 0351 / 488 7254, E-Mail: maren.dose@museen-dresden.de

    Hi Lights! Neues vom Licht
  • 15.05.2015

    Dresdner Stipendium für Fotografie

    Pressemitteilung


    Ausschreibung Stipendium

     Dresdner Stipendium für Fotografie

     der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

     Das Dresdner Stipendium für Fotografie der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden richtet sich an FotografInnen, die selbständig oder hauptberuflich als Fotografen arbeiten und/oder einen künstlerischen Studienabschluss besitzen, mindestens eine öffentliche Personalausstellung bzw. eigene Publikation mit fotografischen Arbeiten nachweisen können und ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben.

     Mit dem Stipendium werden künstlerische und/ oder dokumentarische Projekte gefördert, in deren Fokus das fotografische Bild und fotografische Prozesse stehen. Dabei soll die fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt Dresden eine zentrale Rolle spielen, ohne dass das Stipendium auf Stadtfotografie im engeren Sinne beschränkt sein muss. Die Anwesenheit vor Ort wird erwartet.

     Das Stipendium umfasst während des 3-monatigen Arbeitsaufenthaltes in Dresden eine Förderung in Höhe von 1.000 €/ Monat, einen Zuschuss für Materialkosten in Höhe von maximal 1.000 € sowie freie Unterkunft.

    Die als Ergebnis des Stipendiums entstandenen Arbeiten sollen nach Möglichkeit durch eine Ausstellung der Technischen Sammlungen Dresden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

    Zeitraum: März bis Mai 2016
    Bewerbungsfrist (Posteingang): 14. August 2015

    Persönliche Anfragen an:
    Ostsächsische Sparkasse Dresden, Jan Klemmer, Tel. 0351/ 455 16530 oder E-Mail: jan.klemmer@ostsaechsische-sparkasse-dresden.de

    Bewerbungsunterlagen:
    Namentliche Bewerbungen sind zu richten an:

    Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

    c/o Ostsächsische Sparkasse Dresden
    Sparkassenhaus
    01305 Dresden

    Schriftform:
    -         Bewerbung mit Projektvorschlag (max. 1800 Zeichen)
    -         Kurzbiographie und Darstellung des künstlerischen Werdegangs
    -         Erklärung des Bewerbers, dass Dresden nicht Lebensmittelpunkt darstellt
    -         Ausstellungsverzeichnis (optional)

    Weitere Unterlagen:
    -         Arbeitsproben (bitte keine Auflagen bzw. hochwertige Originale): Prints,    Drucke im maximalen Format A 4
    -         eine Serie, bestehend aus bis zu 15 Fotografien, oder
    -         einzelne fotografische Arbeiten, maximal 12 Fotografien
    -         maximal 3 Kataloge
    Digitale/ elektronische Medien sind ebenfalls zulässig, jedoch nur als Ergänzung zu den Arbeitsproben.

    Die Jury behält sich vor, im Einzelfall weitere Informationen einzuholen.
    Die Bewerbungsunterlagen werden zurückgesandt. Den Bewerbungen aus Deutschland ist zu diesem Zweck ein ausreichend frankierter und adressierter Umschlag beizufügen.

    Mitglieder der Jury:
    Vertreter der Stiftung
    Bernd Heise, Leonhardi-Museum Dresden
    Dr. Michael Hering, Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
    Frank Höhler, Fotograf, Dresden
    Dr. Andreas Krase, Technische Sammlungen Dresden. Museen der Stadt Dresden

     

    Request for applications

    Dresden Grant in Photography

    of the „Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden“

    (Foundation for arts & culture of the Ostsächsische Sparkasse Dresden

    The „Dresden Grant in Photography“, donated by the „Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden“, addresses artists who work self-employed or full-time as photographers, have possibly earned an artistic degree, verify at least one public personal exhibition or publication with works of photography and who do not permanently reside in Dresden.

     The grant supports artistic and/ or documentary projects that focus on photographic images and processes. Simultaneously, the grant is to place artistic interpretations of the city of Dresden at the core of the project without necessarily limiting the artistic work to city photography in a strict sense. On-site presence will be expected.

    The grant awards a monthly stipend of 1.000,- € for a three months period, an additional allowance of maximum 1.000,- € for photo materials as well as free accommodation in an apartment in Dresden.

    The works produced as results of the grant are possibly to be presented to a wider public in an exhibition in the „Technische Sammlungen Dresden“ [Technology Collections of the city of Dresden].

    Fixed period: March through May 2016
    Closing date for applications (in-box): 14st August 2015

    Further questions please address to:

    Ostsächsische Sparkasse Dresden
    Jan Klemmer
    Tel. +49 351/ 455 16530
    E-Mail: jan.klemmer@ostsaechsische-sparkasse-dresden.de

     

    Application documents:

     Named applications please address to:

     Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
    c/o Ostsächsische Sparkasse Dresden

     Sparkassenhaus
     01305 Dresden
     Germany

     Written form:

     -         application with project proposal (maximum 1800 characters)

     -         short biography and artistic history

     -         statement of the applicant that Dresden is not the site of permanent residency

     -         index of exhibitions (optional)

     

    Further records:

     -         work samples (no print run or high quality originals): Prints, copies in max. format A 4

     -        a series comprising max. 15 photographs, or

    -         individual photographical works, max. 12 photographs

     -         max. 3 catalogues

    Digital/ electronic documents are also being accepted, but only as supplement to the work samples.

    The jury reserves the right to request further information in individual cases.

    The application files will be returned to the applicant. Applicants from Germany are asked to attach a stamped addressed envelope for this purpose.

    Jury members:
    A representative of the foundation
    Bernd Heise, Leonhardi-Museum Dresden
    Dr. Michael Hering, Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
    Frank Höhler, Fotograf, Dresden
    Dr. Andreas Krase, Technische Sammlungen Dresden. Museen der Stadt Dresden

     

     

    Dresdner Stipendium für Fotografie
  • 26.11.2014

    Dresdner Lichtjahr 2015

    Pressemitteilung

     

    Sonderausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden ab 20. Juni 2015

    Die Unesco hat für 2015 das International Year of Light ausgerufen. Aus diesem Anlass planen das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik und die Technischen Sammlungen Dresden die Ausstellung „Hi Lights!“, die sich dem Thema Lichtforschung und Lichttechnik widmet.

    Licht als Universalwerkzeug kann (fast) alles. Optische Verfahren und Technologien lösen die Elektronik als Leittechnik ab: Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert des Photons. Die Ausstellung will vor allem junge Menschen für innovative licht-basierte Technologien begeistern und dabei die enormen Potentiale der zahlreichen Forschungsinstitute und Industrieunternehmen, die in Dresden und im gesamten Freistaat Sachsen auf dem Gebiet der Photonik tätig sind, einem großen Publikum bekannt machen. Moderne Anwendungen, wie sie beispielsweise am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik im Einsatz sind, werden daher ebenso präsentiert wie aktuelle Forschungsergebnisse u.a. aus der Medizin-, Analyse- und Beleuchtungstechnik.

    Die Ausstellung „Hi Lights“ verbindet technikhistorische Elemente mit moderner Science Center-Didaktik. Fragen an das Licht, also Fragen an das vermeintlich Selbstverständliche, führen zu erstaunlichen Ergebnissen. Einen eigenen Regenbogen kreieren, mit Licht kickern, sich selbst von hinten sehen oder auch endlich mit Licht sauber machen: Der Besucher lernt an interaktiven Stationen das Licht in ganz neuen Facetten kennen.

    Neben den physikalischen Grundlagen und technischen Anwendungen, die in der Ausstellung vorgestellt werden, konzentrieren sich künstlerische Installationen auf die metaphysischen Aspekte des Phänomens und rahmen die Ausstellung kulturgeschichtlich ein.

    „Hi Lights“ ist eine Ausstellung über Wissenschaft, Technik und die Wiederverzauberung des Lichts.

    Ansprechpartner
    Holger Seifert, holger.seifert@museen-dresden.de, Tel.: 0351 488 7209
    Lidia Westermann, lidia.westermann@museen-dresden.de, Tel.: 0351 488 7205

    Dresdner Lichtjahr 2015
  • 22.05.2014

    Hugo Erfurth. Das fotografische Tagebuch 1894 – 1930

    23. Mai bis 24. August 2014


    Hugo Erfurth (1874 – 1948), war der wohl bedeutendste deutsche Porträtfotograf des 20. Jahrhunderts. Ab 1894 in Dresden in tätig, gründete er hier ein eigenes Fotoatelier und wurde bald zu einer bekannten und geachteten Persönlichkeit des Dresdner Kunstlebens.

    Ab 1906 betrieb er im Palais Lüttichau das Atelier „Lichtbildnerei Erfurth“. Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren hinweg erarbeitete er eine Porträtgalerie bedeutender Zeitgenossen, die ihn und seine Kunst des psychologisierenden Porträtierens berühmt machen sollte und seinen Arbeiten Eingang in die Sammlungen bedeutender Museen verschaffte. 

    Seine Leidenschaft für das Fotografieren übertrug er auf sämtliche Lebensbereiche. Von 1894 bis 1930 entstand sein fotografisches Tagebuch, in dem er sein privates Leben dokumentierte, zahlreiche Ausflüge und Reisen mit der Familie und mit Freunden, Ereignisse im Kunstleben des damaligen Dresdens fotografisch festhielt. Ganz anders als in seiner Bildniskunst ging er hier häufig spontan vor, notierte Augeneindrücke, wechselnde Lichtstimmungen und Perspektiven. Offenbar verließ ihn sein Gestaltungsinteresse fast nie: Immer eine Kamera zur Hand, gestaltete er Varianten bildhafter Szenerien, die in der jeweils als gültig erachteten Fassung auch Eingang in sein künstlerisches Werk erhielten. Sein wichtigstes Bildmotiv blieb stets Helene, geliebte Muse und Ehefrau zugleich.

    Das fotografische Tagebuch lässt sich als Chronik eines Lebensentwurfs lesen und macht zugleich den Einfluss wechselnder ästhetischer Vorbilder sichtbar. Hugo Erfurth hat seinen Bildnotizen großen Wert beigemessen, denn er bewahrte die fotografierten Erinnerungen an die Dresdner Jahre über alle Wechselfälle seines Lebens hinweg auf. 1934 nach Köln gezogen, verlor er während des Krieges den Großteil seines Archivs, doch konnte er seine private Sammlung retten.

    Das fotografische Tagebuch konnte 2009 durch die Technischen Sammlungen Dresden dank einer maßgeblichen Förderung durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen erworben werden, und wird erstmals in einer repräsentativen Auswahl öffentlich ausgestellt, zusammen mit weiteren Arbeiten aus dem Bestand und einer Auswahl reich illustrierter Urkunden von fotografischen Wettbewerben.

    Ansprechpartner:
    Dr. Andreas Krase
    Kustos für Fotografie und Kinematografie
    andreas.krase@museen-dresden.de

    Maren Dose
    Öffentlichkeitsarbeit
    maren.dose@museen-dresden.de
    T +49 (0) 3 51 4 88 72 54

    Hugo Erfurth. Das fotografische Tagebuch 1894 – 1930
  • 28.02.2014

    „Cool X“ – neue Ausstellung in den Technischen Sammlungen

    Versuchsstationen, Modelle und Spiele zu Mikro- und Nanoelektronik und neues Museumsfoyer


    In einem Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Dresden und des sächsischen Spitzenclusters Cool Silicon wurde am Freitag, 28. Februar 2014 in den Technischen Sammlungen Dresden die Ausstellung „Cool X - Energie in einer digitalen Welt“ eröffnet. Mit zahlreichen interaktiven Versuchsstationen und Modellen, Originalobjekten und Spielen führt sie in die Dimensionen der Mikro- und Nanoelektronik ein und stellt Projekte des Forschungsverbundes Cool Silicon vor. 60 Institute und Unternehmen sind hier zusammengeschlossen. Im Mittelpunkt stehen Innovationen für eine energieeffiziente Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnik. 

    „Viele junge Menschen fragen nach Ziel und Sinn des technischen Fortschritts. Die Ausstellung „Cool X“ wird sie begeistern, weil Cool Silicon das enorme Potenzial des Mikroelektronikstandortes Dresden mit der Frage nach globaler Verantwortung in der Technik verbindet“, begrüßt Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau, das Engagement des Spitzenclusters für die Ausstellung.

    Für Museumsdirektor Roland Schwarz werden die Technischen Sammlungen „mit der neuen Ausstellung zu einem Museum, in dem auch Hochtechnologie von heute, die sich der unmittelbaren Anschauung zumeist entzieht, erlebt und diskutiert werden kann.“ Die Ausstellung auf 440 Quadratmetern beginnt mit einer Zeitreise in die energetische Vergangenheit von Computern und Mobiltelefonen. Sie katapultiert die Besucher durch einen Zoom in die Forschungswelt der Labs und Fabs von Cool Silicon und endet mit Vorschlägen, was jeder beitragen kann, um den rapide steigenden Energieverbrauch der digitalen Welt zu senken. „Cool X“ ist gemeinsam von den Technischen Sammlungen und dem Berliner Ausstellungsbüro Beier + Wellach Projekte konzipiert und gestaltet worden.

    Museumsfest
    Mit einem Museumsfest von 10 Uhr bis 18 Uhr feiern die Technischen Sammlungen die Eröffnung von „Cool X am Sonntag, 2. März. Neben der neuen Ausstellung stehen ein Energietheater für Kinder ab 5, Experimente im Lötpunkt und im DLR_School_Lab TU Dresden für Jugendliche und ein Science Slam auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

    Neues Museumsfoyer
    Erstmals ab 2. März empfangen die Technischen Sammlungen ihre Besucher im neuen Museumsfoyer. Zwei Portale unterhalb des Ernemannturms führen künftig von der Schandauer Straße ebenerdig in die frühere Kamerafabrik. Das neue Foyer bietet den Museumsgästen Garderobe, Kasse, einen mit Spielsachen und Literatur zu Wissenschaften und Technik bestens ausgestatteten Museumsshop und vor allem Orientierung in dem größer gewordenen Museum. Für den bisherigen Museumseingang mit dem historischen Vestibül und den angrenzenden früheren Direktionsräumen planen die Technischen Sammlungen eine Ausstellung über Dresden als europäische Metropole der Foto- und Kinoindustrie im 20. Jahrhundert, die im kommenden Sommer eröffnet wird.
    Für das neue Museumsfoyer und den Ausstellungsraum für COOL X und das im vergangenen Herbst eröffnete DLR_School_Lab TU Dresden hat die Landeshauptstadt Dresden 1,5 Millionen Euro in die Sanierung des Ernemannbaus investiert.

    „Cool X“ – neue Ausstellung in den Technischen Sammlungen