Klappe, die 26.

Kino-Express. Die Eisenbahn im Film

Klappe, die 27.

Ernst-Lubitsch-Filmreihe

Klappe, die 28.

Filmreihe
Wem gehört die Welt? Realität und Utopie im Film der 1920er und frühen 1930er Jahre

Eine Filmreihe kuratiert von Günter Agde, Berlin, anlässlich der Ausstellung "Das Auge des Arbeiters. Erinnerungsfotografie und Bildpropaganda um 1930" vom 21. März bis 12. Juli 2015 im Stadtmuseum Dresden
Ein Gemeinschaftsprojekt des Museumskinos ERNEMANN VII B und des Stadtmuseums Dresden

Klappe, die 29.

Filmreihe "Diven der Leinwand"

Klappe, die 30.

Regie: Frank Beyer

"Mit Ihnen würde ich mir sogar einen DEFA-Film angucken!" sagt Balla zu Kati in "Spur der Steine". Wenn´s dann noch ein Film von Frank Beyer ist, würde es sicher keine Überwindung kosten, mit der Angebeteten ins Kino zu gehen. Selbiger hat von 1957 bis 1989 einiges bewegt im kleinen Defa-Land. Seine Filme "Fünf Patronenhülsen", "Nackt unter Wölfen", "Karbid und Sauerampfer", "Spur der Steine", "Jakob der Lügner", "Das Versteck" und "Geschlossene Gesellschaft" markieren nicht nur 40 Jahre Defa-Geschichte, diese Filme wurden auch gesehen, und zwar freiwillig! Aber nur, wenn man sie sehen konnte. Und dann hat Frank Beyer für seine Bilder immer auch Gesichter und Stimmen gefunden: Armin Mueller-Stahl, Jutta Hoffmann, Manfred Krug, Renate Blume und Sylvester Groth sind seine Entdeckungen. Für "Jakob der Lügner" hätte Frank Beyer schließlich sogar fast einen Oscar bekommen.

Meistens aber bekam er Ärger. Beyers Werk ist in seinem Ursprung antifaschistisch, immer provozierend, uneinheitlich und voller Brüche. Er selber bezeichnet sich als grüblerisch, aber nie langweilig. Seine zweite Frau, Renate Blume, nennt ihn schlicht und liebevoll einen thüringischen Holzkopf. Das führte zwangsläufig zu Konflikten und zu Auszeiten.

Mit der Filmreihe würdigen wir einen großen und streitbaren Regisseur, dessen Leben nicht zuletzt ein eindrucksvolles und aufregendes Lehrstück über das geteilte Deutschland ist. 

Bildrechte: Deutsche Kinemathek und DEFA-Stiftung

Erste Dresdner Stummfilmtage

Stummfilme und Livemusik

Erstmals präsentieren das Museumskino ERNEMANN VII B und das Kino in der Fabrik vom 28. April bis 1. Mai 2016 die Dresdner Stummfilmtage. Seit vielen Jahren widmen sich beide Kinos leidenschaftlich dem Stummfilm und freuen sich, nun Stummfilmperlen in verschiedenen musikalischen Begleitungen vorzustellen. So wird der Bogen gespannt von der Begleitung mit einem Klavier, ja sogar mit zwei Klavieren gleichzeitig, über verschiedene Duo- und Triobesetzungen bis hin zur zeitgenössischen Variante mit einem DJ. Lernen Sie die verschiedenen Herangehensweisen der Musiker kennen. Komposition und Improvisation gehen Hand in Hand und machen die Vorstellung für Musiker und Publikum spannend. Lassen Sie sich verzaubern, wenn Film und Musik miteinander verschmelzen. Genießen Sie das besondere nostalgische Flair des Museumskinos.

Klappe, die 31.

Verführer der Leinwand

Klappe, die 32.

Filmreihe "Manne Krug - die frühen Filme"
Eine Filmreihe im Gedenken an den großartigen Schauspieler, der im Oktober verstorben ist und am 8. Februar 2017 80 Jahre alt geworden wäre.

Eintritt pro Film: 6 Euro / ermäßigt 5 Euro
Reservierungstelefon: 0351/4887272

Klappe, die 1. ANIMANIA

Ausstellungsbegleitende DIAF-Filmreihe

Eintritt: 6 Euro/ermäßigt 5 Euro
Reservierungstelefon: 0351/4887272

2. Dresdner Stummfilmtage

Internationale Stummfilmproduktionen - zum Lachen, Staunen und Fürchten
+ Live Musik

Eintritt pro Film: 8 Euro/ermäßigt 7 Euro
Reservierungstelefon: 0351/4887272

Emanuel Goldbergs KINAMO

...und der Dokumentarfilm

Die von Emanuel Goldberg 1921 in Dresden entwickelte Filmkamera Kinamo revolutionierte den Dokumentarfilm.Klein, leicht und kompakt – mit der Kinamo Filmkamera war das Filmen „aus der freien Hand“ möglich geworden. Viele herausragende Dokumentarfilme wurden mit der Kinamo gedreht. Einige der bedeutendsten stellen wir in unserer Filmreihe vor.

Eintritt: 6 Euro/ermäßigt 5 Euro
Reservierung: Telefon 0351/4887272

Klappe, die 35.

Filmreihe
Am Puls der Zeit
Regie: Roland Gräf Roland Gräf gehört zu den wichtigsten Autorenfilmern der DEFA. Gräf hatte in den 1960er Jahren zunächst als Kameramann gearbeitet und war in dieser Position an wichtigen Filmen wie Jürgen Böttchers „Jahrgang 45“ beteiligt, der nach dem 11. Plenum des ZK der SED verboten wurde. 1970 debütierte Gräf als Spielfilmregisseur mit „Mein lieber Robinson“. Seine bekannteste Regiearbeit ist die bissige Literaturverfilmung „Märkische Forschungen“, nach Günter de Bruyns gleichnamigem Roman.
Wir zeigen diese und weitere seiner Filme aus den 1970er und 1980er Jahren, die sich durch ihre Nähe zur sozialen Realität auszeichnen. Dabei orientierte sich der Regisseur am dokumentarischen Stil. Er erfasste seine Protagonisten psychologisch genau, legte Wert auf soziale und psychologische Gründlichkeit und motivierte seine Schauspieler zu Höchstleistungen. Er gehörte zu jener Künstlergeneration der DEFA, die Gegenwartsstoffe ungeschminkt auf die Leinwand brachte.
In der Bundesrepublik arbeitete der Regisseur viel fürs Fernsehen. Mitte der 1990er Jahre beendete er seine Regie-Laufbahn und ging frühzeitig in Rente. Er lehrte als Dozent an der Filmhochschule in Babelsberg und engagierte sich im Stiftungsrat der DEFA-Stiftung für die Pflege und Bewahrung des ostdeutschen Filmeerbes.
Roland Gräf verstarb am 11. Mai 2017 in Potsdam.

Klappe, die 3. ANIMANIA

3. Dresdner Stummfilmtage

Stummfilm und Musik

Eintritt pro Film: 8/ 7 Euro (erm.)
Reservierungstelefon: 4887272

Klappe, die 4. ANIMANIA

Klappe, die 36. Ingmar Bergman

Museumskino „ERNEMANN VII B“

Im Museumskino rattert`s noch im Vorführraum und ohne Filmvorführer geht gar nichts. Originale ERNEMANN VII B-Kinoprojektoren aus eigenem Sammlungsbestand werden regelmäßig zum Laufen gebracht und entführen in vergangene Filmwelten. Hier wird 35- und 16mm-Filmtechnik erlebbar.

Eine Besonderheit sind die Stummfilmabende mit Klavierbegleitung. Filmreihen, Specials, Filmnächte und Gespräche mit Filmschaffenden machen das kleine nostalgisch anmutende Kino auch zu einem Treffpunkt für Cineasten.

Kartenreservierung:

T +49 (0)3 51 488 72 72

Eintrittspreise:

5 Euro/4 Euro (erm.)
2 Euro Aufschlag bei Stummfilmen mit Livemusik