11

    • Fr 02.11.
    • 20 Uhr
      Das Schweigen

      Museumskino

       

      Das Schweigen

      Bei seiner Erstaufführung war „Das Schweigen“ der bis dato am heftigsten umstrittene Film des schwedischen Regisseurs. Viele Kritiker scheuten sich nicht, ihr Unverständnis einzugestehen, und allerorten wurde gerätselt, was Bergman mit seinem Drama um die Hassliebe der ungleichen Schwestern Ester und Anna wohl hatte ausdrücken wollen. Beide kommen mit dem kleinen Sohn einer der beiden Frauen in eine fremde Stadt, deren Bewohner eine unverständliche Sprache sprechen und die offenbar von kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht wurde. In einem labyrinthischen Hotel isoliert, sinken alle in lähmende Kommunikationslosigkeit. Während ihre Schwester einer tödlichen Krankheit erliegt, gibt sich die Mutter des Jungen sexuellen Exzessen hin.
      Die Schockwirkung des Films beruht weniger auf den damals erregenden Sexualszenen als vielmehr auf der stilistischen Geschlossenheit und Strenge des Films, die allgemein auf Existenznot und Entfremdung zu verweisen scheint. „Das Schweigen“ ist die beklemmende Studie über Einsamkeit und fehlende Liebe in einer gottlosen Welt.

      Foto: © Deutsches Filminstitut

      Regie: Ingmar Bergman, Schweden 1953
      95 Min.
      Darsteller: Ingrid Thulin, Jörgen Lindström, Hakan Jahnberg u. a.

    • Sa 03.11.
    • 20 Uhr
      Das Schweigen

      Museumskino

       

      Das Schweigen

      Bei seiner Erstaufführung war „Das Schweigen“ der bis dato am heftigsten umstrittene Film des schwedischen Regisseurs. Viele Kritiker scheuten sich nicht, ihr Unverständnis einzugestehen, und allerorten wurde gerätselt, was Bergman mit seinem Drama um die Hassliebe der ungleichen Schwestern Ester und Anna wohl hatte ausdrücken wollen. Beide kommen mit dem kleinen Sohn einer der beiden Frauen in eine fremde Stadt, deren Bewohner eine unverständliche Sprache sprechen und die offenbar von kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht wurde. In einem labyrinthischen Hotel isoliert, sinken alle in lähmende Kommunikationslosigkeit. Während ihre Schwester einer tödlichen Krankheit erliegt, gibt sich die Mutter des Jungen sexuellen Exzessen hin.
      Die Schockwirkung des Films beruht weniger auf den damals erregenden Sexualszenen als vielmehr auf der stilistischen Geschlossenheit und Strenge des Films, die allgemein auf Existenznot und Entfremdung zu verweisen scheint. „Das Schweigen“ ist die beklemmende Studie über Einsamkeit und fehlende Liebe in einer gottlosen Welt.

      Foto: © Deutsches Filminstitut

      Regie: Ingmar Bergman, Schweden 1953
      95 Min.
      Darsteller: Ingrid Thulin, Jörgen Lindström, Hakan Jahnberg u. a.

    • Fr 23.11.
    • 20 Uhr
      Wilde Erdbeeren

      Museumskino

       

      Wilde Erdbeeren

      Der Mediziner Professor Isak Borg, 78 Jahre alt, ist ein höchst anerkannter und erfolgreicher Wissenschaftler. Man könnte einen glücklichen feinen Menschen mit einem erfüllten Leben erwarten. Auf einer langen Autofahrt zur Jubiläumsfeier anlässlich des 50. Jahrestages seiner Promotion wird diese Vorstellung in höchstem Maße erschüttert. Professor Borg besucht die Orte seiner Kindheit. Tagträume und Erinnerungen fallen über ihn her und erzwingen drängende Selbstzweifel, die er vorher nie kannte. Er erinnert sich an seine Frau. War er so egoistisch und selbstsüchtig, wie sie ihm vorwarf? Warum hatte er keine Freunde? Im Zusammenspiel von realistischen und surrealen Szenen hinterfragt Ingmar Bergman auf meisterliche Weise ein ganzes langes Leben. Für die schwierige Rolle des Professor Borg engagierte er den von ihm hoch geschätzten Theater- und Stummfilmregisseur Victor Sjöström, der dieses schwierige Charakterporträt überzeugend ausfüllt. Der mehrfach ausgezeichnete Film wird zu den 100 besten Filmen aller Zeiten gezählt.

      Foto: © Deutsches Filminstitut

      Regie: Ingmar Bergman, Schweden1957
      92 Min.
      Darsteller: Victor Sjöström, Bibi Andersson, Ingrid Thulin, Gunnar Björnstrand u. a.

    • Sa 24.11.
    • 20 Uhr
      Wilde Erdbeeren

      Museumskino

       

      Wilde Erdbeeren

      Der Mediziner Professor Isak Borg, 78 Jahre alt, ist ein höchst anerkannter und erfolgreicher Wissenschaftler. Man könnte einen glücklichen feinen Menschen mit einem erfüllten Leben erwarten. Auf einer langen Autofahrt zur Jubiläumsfeier anlässlich des 50. Jahrestages seiner Promotion wird diese Vorstellung in höchstem Maße erschüttert. Professor Borg besucht die Orte seiner Kindheit. Tagträume und Erinnerungen fallen über ihn her und erzwingen drängende Selbstzweifel, die er vorher nie kannte. Er erinnert sich an seine Frau. War er so egoistisch und selbstsüchtig, wie sie ihm vorwarf? Warum hatte er keine Freunde? Im Zusammenspiel von realistischen und surrealen Szenen hinterfragt Ingmar Bergman auf meisterliche Weise ein ganzes langes Leben. Für die schwierige Rolle des Professor Borg engagierte er den von ihm hoch geschätzten Theater- und Stummfilmregisseur Victor Sjöström, der dieses schwierige Charakterporträt überzeugend ausfüllt. Der mehrfach ausgezeichnete Film wird zu den 100 besten Filmen aller Zeiten gezählt.

      Foto: © Deutsches Filminstitut

      Regie: Ingmar Bergman, Schweden1957
      92 Min.
      Darsteller: Victor Sjöström, Bibi Andersson, Ingrid Thulin, Gunnar Björnstrand u. a.