11

    • Fr 03.11.
    • 20 Uhr
      Die Hochzeit

      Museumskino

       

      Die Hochzeit

      Polen 1972, Regie: Andrzej Wajda 109 Min.
      D: Ewa Zietek, Franciszek Pieczka, Andrzej Lapicki u. a.
       
      Die Handlung spielt im Jahre 1900 im polnischen Dorf Borowice. Ein Dichter heiratet die Tochter eines Bauern. Auf der Hochzeit versammeln sich Vertreter aller Gesellschaftsschichten: Adlige, Intellektuelle, Gutsbesitzer, Bauern, Geistliche, jüdische Bürger. Ihr Aufeinandertreffen zeichnet in symbolgewaltiger Filmsprache mit musikalischer Komposition, exzellenter Kamera und in atemberaubendem Tempo ein Bild der damaligen polnischen Gesellschaft, die zwar für nationale Unabhängigkeit kämpft, aber innerlich zerstritten ist.
      Mittels demaskierender Schärfe, Ironie, gar satirischem Humor setzt sich Wajda mit nationalen Mythen auseinander.

    • Sa 04.11.
    • 20 Uhr
      Die Hochzeit

      Museumskino

       

      Die Hochzeit

      Polen 1972, Regie: Andrzej Wajda 109 Min.
      D: Ewa Zietek, Franciszek Pieczka, Andrzej Lapicki u. a.
       
      Die Handlung spielt im Jahre 1900 im polnischen Dorf Borowice. Ein Dichter heiratet die Tochter eines Bauern. Auf der Hochzeit versammeln sich Vertreter aller Gesellschaftsschichten: Adlige, Intellektuelle, Gutsbesitzer, Bauern, Geistliche, jüdische Bürger. Ihr Aufeinandertreffen zeichnet in symbolgewaltiger Filmsprache mit musikalischer Komposition, exzellenter Kamera und in atemberaubendem Tempo ein Bild der damaligen polnischen Gesellschaft, die zwar für nationale Unabhängigkeit kämpft, aber innerlich zerstritten ist.
      Mittels demaskierender Schärfe, Ironie, gar satirischem Humor setzt sich Wajda mit nationalen Mythen auseinander.

    • Fr 17.11.
    • 19 Uhr
      Das gelobte Land

      Museumskino

       

      Das gelobte Land

      Polen 1975, Regie: Andrzej Wajda 179 Min.
      D: Daniel Olbrychski, Andrzej Szalawski, Andrzej Seweryn u. a.

      Die aufstrebende Textilindustriestadt Lodz am Ende des 19. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt des großen Film-Panoramas, das Andrzej Wajda mit künstlerischer Wucht in diesem Film  ausbreitet. Lodz in seiner wirtschaftlichen Blütezeit  zieht viele an, die ihr Glück versuchen: Tunichtgute, Karrieristen  und Spekulanten, die in ihrer Gier nach Reichtum vor nichts zurückschrecken. Auch   drei Freunde - der Pole Karol, der Deutsche Max und der Jude Moryc  - wollen als aufstrebende Jungunternehmer mit einer Baumwollfabrik  in Lodz ihr Glück versuchen. Ihr Ziel ist es, möglichst schnell  sehr  reich zu werden, um ihr Leben in Luxus  verbringen zu können. Fast gelingt ihnen das auch, doch  ihre Fabrik endet durch einen Racheakt in einem Feuermeer. Die Vorlage für diesen Film liefert der   gleichnamige  Roman des polnischen Literaturnobelpreisträgers Wladyslaw Reymont aus dem Jahre 1897.  Andrzej Wajda wird  für sein beeindruckendes  Filmepos, dessen Intensität  lange nachwirkt, für einen  Oscar nominiert und erhält zahlreiche   große Filmpreise.

    • Sa 18.11.
    • 19 Uhr
      Das gelobte Land

      Museumskino

       

      Das gelobte Land

      Polen 1975, Regie: Andrzej Wajda 179 Min.
      D: Daniel Olbrychski, Andrzej Szalawski, Andrzej Seweryn u. a.

      Die aufstrebende Textilindustriestadt Lodz am Ende des 19. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt des großen Film-Panoramas, das Andrzej Wajda mit künstlerischer Wucht in diesem Film  ausbreitet. Lodz in seiner wirtschaftlichen Blütezeit  zieht viele an, die ihr Glück versuchen: Tunichtgute, Karrieristen  und Spekulanten, die in ihrer Gier nach Reichtum vor nichts zurückschrecken. Auch   drei Freunde - der Pole Karol, der Deutsche Max und der Jude Moryc  - wollen als aufstrebende Jungunternehmer mit einer Baumwollfabrik  in Lodz ihr Glück versuchen. Ihr Ziel ist es, möglichst schnell  sehr  reich zu werden, um ihr Leben in Luxus  verbringen zu können. Fast gelingt ihnen das auch, doch  ihre Fabrik endet durch einen Racheakt in einem Feuermeer. Die Vorlage für diesen Film liefert der   gleichnamige  Roman des polnischen Literaturnobelpreisträgers Wladyslaw Reymont aus dem Jahre 1897.  Andrzej Wajda wird  für sein beeindruckendes  Filmepos, dessen Intensität  lange nachwirkt, für einen  Oscar nominiert und erhält zahlreiche   große Filmpreise.

    • Fr 24.11.
    • 20 Uhr
      Die Emotionalität der Dinge – Hommage an Jerzy Kucia

      Museumskino

       

      Die Emotionalität der Dinge – Hommage an Jerzy Kucia

      D / PL, 1992 bis 2017
      R: Jercy Kucia, Maja Nagel u. a.

      Mit seinem feinen Sinn für Metaphysik und Poesie prägt Jerzy Kucia seit knapp 50 Jahren nicht nur die polnische Animationsfilmszene. Der international renommierte Künstler engagiert sich auch unermüdlich für die Förderung von Talenten. Präsentiert werden sein jüngster Film und Erlesenes aus seinem Internationalem Workshop zum 25. Jubiläum.

    • bis 23.11.
    • 20 Uhr
      Wilde Erdbeeren

      Museumskino

       

      Wilde Erdbeeren

      Der Mediziner Professor Isak Borg, 78 Jahre alt, ist ein höchst anerkannter und erfolgreicher Wissenschaftler. Man könnte einen glücklichen feinen Menschen mit einem erfüllten Leben erwarten. Auf einer langen Autofahrt zur Jubiläumsfeier anlässlich des 50. Jahrestages seiner Promotion wird diese Vorstellung in höchstem Maße erschüttert. Professor Borg besucht die Orte seiner Kindheit. Tagträume und Erinnerungen fallen über ihn her und erzwingen drängende Selbstzweifel, die er vorher nie kannte. Er erinnert sich an seine Frau. War er so egoistisch und selbstsüchtig, wie sie ihm vorwarf? Warum hatte er keine Freunde? Im Zusammenspiel von realistischen und surrealen Szenen hinterfragt Ingmar Bergman auf meisterliche Weise ein ganzes langes Leben. Für die schwierige Rolle des Professor Borg engagierte er den von ihm hoch geschätzten Theater- und Stummfilmregisseur Victor Sjöström, der dieses schwierige Charakterporträt überzeugend ausfüllt. Der mehrfach ausgezeichnete Film wird zu den 100 besten Filmen aller Zeiten gezählt.

      Foto: © Deutsches Filminstitut

      Regie: Ingmar Bergman, Schweden1957
      92 Min.
      Darsteller: Victor Sjöström, Bibi Andersson, Ingrid Thulin, Gunnar Björnstrand u. a.

    • bis 24.11.
    • 20 Uhr
      Wilde Erdbeeren

      Museumskino

       

      Wilde Erdbeeren

      Der Mediziner Professor Isak Borg, 78 Jahre alt, ist ein höchst anerkannter und erfolgreicher Wissenschaftler. Man könnte einen glücklichen feinen Menschen mit einem erfüllten Leben erwarten. Auf einer langen Autofahrt zur Jubiläumsfeier anlässlich des 50. Jahrestages seiner Promotion wird diese Vorstellung in höchstem Maße erschüttert. Professor Borg besucht die Orte seiner Kindheit. Tagträume und Erinnerungen fallen über ihn her und erzwingen drängende Selbstzweifel, die er vorher nie kannte. Er erinnert sich an seine Frau. War er so egoistisch und selbstsüchtig, wie sie ihm vorwarf? Warum hatte er keine Freunde? Im Zusammenspiel von realistischen und surrealen Szenen hinterfragt Ingmar Bergman auf meisterliche Weise ein ganzes langes Leben. Für die schwierige Rolle des Professor Borg engagierte er den von ihm hoch geschätzten Theater- und Stummfilmregisseur Victor Sjöström, der dieses schwierige Charakterporträt überzeugend ausfüllt. Der mehrfach ausgezeichnete Film wird zu den 100 besten Filmen aller Zeiten gezählt.

      Foto: © Deutsches Filminstitut

      Regie: Ingmar Bergman, Schweden1957
      92 Min.
      Darsteller: Victor Sjöström, Bibi Andersson, Ingrid Thulin, Gunnar Björnstrand u. a.